Freitag, 9. März 2018

Raabische Termine in Braunschweig März/April 2018


18.03.18 - 15.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig
Der Dreißigjährige Krieg bei Wilhelm Raabe und Ricarda Huch
Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel
Wilhelm Raabe und Ricarda Huch, die beiden großen braunschweigischen Literaten, hatten sich dem gewaltigen Thema Dreißigjähriger Krieg gewidmet. Der historische Literat und die literarische Historikerin haben dazu jedoch völlig unterschiedliche Zugangsstrategien genutzt. Für Wilhelm Raabe stand die Frage der Nation im Vordergrund, für Ricarda Huch dagegen die der Religion. Ein Vergleich zwischen beiden ist ein aufschlussreiches und reizvolles Unterfangen, das zahlreiche neue Erkenntnisse zum historischen Verständnis von Wilhelm Raabe und Ricarda Huch vermittelt und zugleich einen besonderen Zugang zu unserem Themenmotto „Motiv Krieg bei Wilhelm Raabe und Ricarda Huch“ ermöglicht.
Veranstalter: Internationale Raabe-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig
Veranstaltungsort: Raabe-Haus:Literaturzentrum, Leonhardstr. 29a, 38102 BS
Eintritt frei


08.04.18 - 15.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig
Heinrich August Raabe (1759-1841) - Raabes Großvater, ein Aufklärer
Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel
Nach wie vor ist die Bedeutung von August Heinrich Raabe für die Geistesgeschichte des Herzogtums Braunschweig und die Kulturgeschichte des Kreises Holzminden viel zu wenig beachtet. So richtet der Vortrag sich vor allem auf die Frage nach Raabes Bedeutung für die Aufklärung im braunschweigischen Weserkreis, aus dem auch der berühmte Kollege und Partner Joachim Heinrich Campe stammte, an dessen Todestag vor 200 Jahren 2018 ebenfalls erinnert wird.
Veranstalter: Internationale Raabe-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig
Veranstaltungsort: Raabe-Haus:Literaturzentrum, Leonhardstr. 29a, 38102 BS
Eintritt frei


17.04.18 - 17.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig
Auf den Spuren Wilhelm Raabes vom Magniviertel ins Krähenfeld
Führung: Johannes Heinen
Es geht auf den Spuren des Schriftstellers vom Magniviertel ins Krähenfeld.
Dabei sollen Raabes Alltag und literarisches Schaffen beispielhaft verdeutlicht werden. Die Führung endet im Raabe-Haus.
Veranstalter: Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig
Treffpunkt: Magnikirchplatz
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Bei schlechtem Wetter wird am Treffpunkt entschieden, die Veranstaltung im Raabe-Haus stattfinden zu lassen.
Teilnahme kostenlos

-.-

Donnerstag, 8. März 2018

W.R. gilt schon seit langem als einer ...

"Wilhelm Raabe gilt schon seit langem als einer der zitierfreudigsten Autoren der Weltliteratur."
Dieses Zitat von Gabriele Henkel aus dem Jahr 2000 findet sich im erhellenden Aufsatz von Jesko Reiling: W. Raabe und der "Zauberspuk" - verschiedene Formen der Volkspoesie im Werk Raabes.
Darin bilanziert der Autor statistische Zählwerte aus der Raabeforschung und beleuchtet, dass Sagen im damaligen Volksmund präsenter waren als heute und in Raabes Dichtkunst (und anderer) als Stütze der Handlung, Fingerzeig in die Lebenskunst und als atmosphärisches Mittel gerne genutzt wurden. Der Hinweis, dass der heutige Raabeleser auf jeden Fall ein Fremdwörterbuch und hier und da ein Englisch-, Französisch-, Latein-, Griechisch-, Herkunftswörterbuch bereitliegen haben sollte, wird jeder beherzigen, der in Raabes Werk eintaucht. Das mancher zeitgeschichtlicher Hintergrund und dessen innere Bedeutung für die Dichtung auch damals nicht sofort sichtbar wurde, ist weniger Ärgernis, sondern eher ein Rätselspass und Anspruch an die dauernde Fortbildung des Lesenden.
Wie sagt Professor Biegel so schön: "Raabe muss erarbeitet werden!"

Den vollständigen Aufsatz finden Sie im  
Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 2016.
Erhältlich im Museum Raabe-Haus
oder im Buchhandel: ISSN 0075-2371 vom W. de Gruyter Verlag.

-.-

Montag, 15. Januar 2018

Fingerzeig im Besucherbuch

Die Besucher Lehmann und Hansen aus Hamburg schrieben:

"Die Bildungsvita Raabes versprach nicht zwingend einen erfolgreichen Mann. Und doch ist es so geworden! 
Herzlichen Dank für die Aufrechterhaltung dieser Bildungsstätte."


Besonders der letzte Satz ist uns Ansporn für die Zukunft!