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Freitag, 20. März 2020

Kleinod: die Raabebühne.

35 Jahre Raabebühne.

2020 feiert die Eschershäuser Raabebühne ihr 35-jähriges Gründungsjubiläum. Anlass genug, diesen langen Zeitraum bürgerschaftlichen Engagement zur Bereicherung der Kulturlandschaft weit über die Grenzen der Stadt Eschershausen hinaus zu würdigen.

Alles begann 1984 – die Initiative, eine Theatergruppe zu gründen, ging von Ingrid Reuther aus. An interessierten Mitspielerinnen und Mitspielern mangelte es nicht, mit viel Ehrgeiz und Idealismus ging die Gruppe an die Realisierung ihres ersten Theaterprojekts heran. Die erste Aufführung des Stückes „Die fröhlichen Geister“ im Jahr 1986 war ein Riesenerfolg, mit dem trotz harter Arbeit im Vorfeld niemand so rechnen mochte. Über viele Jahre konnte die damalige Laiengruppe des MTSV Eschershausen mit einem Repertoire von Bauernschwänken, Volksstücken, Krimis, Boulevardkomödien und auch durchaus anspruchsvollen Musicals schöne Erfolge verbuchen. Einige Zeit nach der Herauslösung der Gruppe aus dem Verbund des MTSV folgten die ersten Inszenierungen aus den Werken von Wilhelm Raabe und die Umbenennung der Gruppe in „Raabebühne Eschershausen“.

Die „Wackerhahnsche“ bildete mit einer sehr erfolgreichen Adaption als Bühnenstück und ihrer Inszenierung im Sommer 2005 den Auftakt, es folgten anlässlich des 175. Geburtstags Wilhelm Raabes „Die Gänse von Bützow“ 2006, sowie „Abu Telfan“ im Frühjahr 2008, die den Ruf der Raabebühne als kulturell ernst zu nehmende Gruppe festigte.
35 Jahre Raabebühne Gruppenbild
Klein, aber langlebig.
Nicht zu vergessen die alljährlich traditionellen und liebevoll inszenierten Märchen zu Weihnachten, mit denen die Raabebühne weit über die Grenzen Eschershausen hinweg ein Markenzeichen gesetzt hatte. 35 Jahre Amateurtheater in Eschershausen, das bedeutet auch 35 Jahre ein Publikum, das den Laienspielern die Treue hält.

=> Die Proben zur Jubiläumsaufführung „Honig im Kopf“ gehen jetzt in die heiße Phase. Kartenverkauf zur Aufführung ist bei Kurt Seitz, Telefon 05534 2676.

Textausriss und Bild aus dem Täglichen Anzeiger Holzminden.
Ende.

Montag, 15. April 2019

Raabebühne mitHonig im Kopf

Das Raabe Ensemble traut sich an ein ehrgeiziges Projekt heran. 
"Honig im Kopf" ist kein leichter Stoff, der auf dem Oktober 2019 Spielplan der Eschershäuser Raabe-Bühne steht; indes ein Thema, das viele Menschen bewegt. 

Ausriss aus dem TAH. Raabe Ensemble. 13. April 2019

Der Autor Florian Battermann hat die Geschichte, die auf der Leinwand schon Millionen bewegte, für die Bühne adaptiert. Zwei Darsteller aus verschiedenen Generationen, Kurt Seitz als an Alzheimer erkrankter Amandus, und Jacqueline Allerkamp als Tilda, werden in den Hauptrollen zu sehen sein.

Ende.

Samstag, 16. März 2019

Raabe-Bühne – vier Jahre deutsch-afghanische Freundschaft


Der Heimat- und Kulturverein sowie die Raabe-Bühne Eschershausen begleiten nun seit vier Jahren junge afghanische Männer. 
Im November 2015 kamen die Flüchtlinge von Kabul nach Eschershausen, ohne Familie, Freunde und Deutschkenntnisse. Trotzdem hatten sie sich schnell eingelebt, haben die von ehrenamtlichen Helfern angebotenen Deutschstunden besucht. Eine gute Grundlage denn so knüpften sie schnell Kontakt zur Laienspielgruppe und zum Heimatverein. Aus Fremden wurden Freunde.
Die Laienspieler sind überzeugt, dass neben notwendigen praktischen Alltagshilfen die menschliche Zuwendung und Freundschaft das Wertvollste sind, das man unabhängig von Herkunft und Kultur schenken kann.
Ingrid Reuther, Kurt Seitz
Selfie im Klubzimmer des Museum Raabe-Haus,
Eschershausen, März 2019. Ausriss aus dem TAH.

Ende.

Samstag, 17. November 2018

Kubel Vortrag mit Hintergrund

Ausriss aus dem TAH 17. Nov. 2018
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Sonntag, 14. Oktober 2018

Mittwoch, 29. August 2018

Kästner: Konferenz der Tiere

Ausriss aus dem TAH 29. August 2018
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Donnerstag, 1. März 2018

Steht die RAABE – BÜHNE Eschershausen vor dem Aus?

Die seit 35 Jahren existierende Gruppe aus Laienschauspielern wird in diesem Jahr wegen fehlenden Mitspielern kein Stück aufführen können. Es steht auf der Kippe, wenn nicht Frauen und Männer den Mut haben Theater zu spielen.
Der RAABE-BÜHNE geht es wie vielen anderen Vereinen, langjährige Mitspieler haben sich aus privaten, beruflichen und gesundheitlichen Gründen entschlossen, aufzuhören, oder eine Pause einzulegen. Es sind zwar immer wieder Neueinsteiger dazu gekommen, aber leider hielt dieser Enthusiasmus oft nicht lange an. 
"Es sollte doch möglich sein, in der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, junge und ältere Frauen und Männer zu finden, die Spaß am Laienspiel haben", sagt Ingrid Reuther. 
Wer Interesse am Laienspiel hat, kann sich bis zum 30. März 2018 unter der E-Mail raabemuseum@raabemuseum.eschershausen.deoder Telefon 05534-3969 melden. 
Auskunft erteilt gerne Ingrid Reuther, oder Kurt Seitz unter 05534-2676

Freitag, 3. November 2017

Anwerbung von Theaterbegeisterten

Raabebühne auch 2018 aktiv - ab Januar ein neues Programm!

Je nach Anzahl und Lust der Mitspieler wird ein Thema ausgesucht.
Hier erst einmal der Aufruf, sich "einen Kopf" zu machen.
Kurt Seitz nimmt ab sofort Anfragen an.
Gemeinsam mit Ingrid Reuther wird dann die Saison eröffnet.
Theaterwerbung
Werbung für den Theaterspaß.

Ende.

Donnerstag, 12. Oktober 2017

Aufführung mit Genuß

Die Raabebühne hat wieder eine außergewöhnliche Aufführung zuwege gebracht:
Leila und Madschnun.

Das Schicksal zweier Liebenden, die nicht zusammenkommen durften, weil "die Anderen" das nicht leiden konnten, ist universell gültig und zeitlos - wie diese afghanische Erzählung bewies.
In der überraschend kurzen, jedoch intensiv gespielten und mit opulent ausgestatteten Bühnenbild das Publikum fesselnde Aufführung, kam die ganze Tragik dieses Stoffes zur Geltung.
Großer Applaus belohnte die Akteure, Regie und Mitarbeiter.
Ingrid Reuther gab persönliche Erinnerungen darüber, wie man sich als Fremder in der Fremde fühlt, als nachdenkenswerten Hintergrund zur Kenntnis.
Applaus für Mut und Leistung.
Applaus belohnt den Mut und die Leistung der Theatergruppe.


Die jungen afghanischen Darsteller (15 bis 25 Jahre) grüßten das Publikum auf Ihre Weise: zum Abschluss gab es für jeden Besucher eine kleine Teigtasche, die mit gewürzten Gemüse/Rindfleisch vorzüglich mundete und das Theatergespräch beflügelte.
Diese Aufführung wird in Erinnerung bleiben.

Freitag, 4. August 2017

Integrationsleistung durch Kultur - mit der Raabe-Bühne

Seit Monaten treffen sich junge Flüchtlinge, um gemeinsam mit den Darstellern der RAABE BÜHNE zu singen und zu tanzen. Dabei steht jedoch nicht die Perfektion der Darbietung im Vordergrund, sondern Begeisterung und Spaß.
Strahlende Augen und positive Momente kommen auf, wenn gemeinsam Tänze ausprobiert werden. „Wir tanzen sehr gern, aber in unserer Heimat wird in einem anderen Stil und zu einer anderen Musik getanzt“, schildern Ali und Pardis aus Afghanistan.
Im Rahmen dieses wöchentlich stattfindenden Treffens, geht es auch dabei um Erarbeitung szenischer Darstellungen für das gemeinsame Stück „Leila und Madschnun“, das im Oktober bühnenreif aufgeführt werden soll. 
Mitverantwortlich dafür, dass diese jungen Menschen aus Krisengebieten Theater spielen, tanzen und singen, ist Kurt Seitz, der ihnen eine musikalische Unterstützung ist. 
„Singen und tanzen verbindet. Wir begegnen uns mit Respekt, Wertschätzung und achten die persönliche Würde jedes Einzelnen “, so Ingrid Reuther, die sich für die Integration dieser kleinen Gruppe engagiert.

Das Bühnenteam.
Das Team.

Bereits am 11. August wird sich die Gruppe im Rahmen der Geburtstagsnachfeier und Würdigung von Prof. Dr. Gerd Biegel in der Aula der Wilhelm Raabe Schule öffentlich präsentieren.
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Raabebühne: eine theatralische Erzählung im Oktober 2017

Raabebühne - Junges Theater.

Die Raabe Bühne Eschershausen präsentiert Junges Theater:
„Leila und Madschnun“
Einetheatralische Erzählung frei nach dem persischen Dichter Nizami.
Nizami geboren um 1141 im heutigen Aserbaidschan hinterließ den Persern eine der berühmtesten Liebesgeschichten: die Geschichte von „Leila und Madschnun“.
"Leila und Madschnun" - dies ist das orientalische Gegenstück zu Shakespeares „Romeo und Julia“.
Der junge Qeis und Leila lernen sich kennen und lieben, doch der Vater Leilas erlaubt die Ehe nicht. Darüber wird Qeis zum Madschnun „zum Wahnsinnigen“.
Das Stück hat sich die junge Theatergruppe selbst erarbeitet und wird aus ihrer Sicht erzählt. Jaqueline Allerkamp und Pardis Badakhsch verkörpern das berühmteLiebespaar.
Die Sprache dieser zauberhaften Geschichte einer unerfüllten Liebe ist orientalisch, sehr geschmückt, bunt und farbenfroh.
Aufführungen finden aufgrund der vorgezogenen Landtagswahl nicht am 14. und 15. Oktober 2017, sondern vermutlich eine Woche vorher 7/8 Oktober in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule in Eschershausen statt. Kartenvorverkauf bei Kurt Seitz Tel. 05534/2676.
Das "Liebespaar".
 
Ende.

Mittwoch, 5. Oktober 2016

Eine Komödie für Geister

Noël Cowards 

britisch-schwarz-humorige "Komödie für Geister" steht auf dem Spielplan der Raabebühne.

Aufführungstermine sind am
Samstag, 8. Oktober 2016 und Sonntag, 9. Oktober 2016,
jeweils um 19:30 Uhr,
in der Aula des Wilhelm-Raabe-Schulzentrums Eschershausen.

Eine kurze Zusammenfassung dessen, was Sie erwarten wird:
Der Schriftsteller Charles Condomine schreibt ein neues Buch, und da es um Spiritismus gehen soll, veranstaltet er zu Forschungszwecken bei sich zu Hause kurzerhand eine Séance.
Passenderweise lebt gleich in der Nähe Madame Arcati, die von sich behauptet, mit der Geisterwelt in Verbindung zu stehen. Nachdem sich die Gäste im Anschluss an eine durchaus kurzweilige und ereignisreiche Séance verabschiedet haben, fällt Charles aus allen Wolken, sieht er sich doch unvermittelt mit dem Geist seiner verstorbenen Frau Elvira konfrontiert.
Da nur Charles den Geist sehen und hören kann (Sie natürlich auch, wertes Publikum...), zweifelt Ruth, die neue Frau an seiner Seite, an seinem Geisteszustand. Charles wendet sich in seiner Verzweiflung an Madame Arcati und bittet diese, Elvira zu exorzieren.
Doch Elvira lässt sich nicht so einfach wieder ins Jenseits abschieben und besteht auf ihren älteren Rechten. Charles steht nun zwischen seinen beiden Frauen, der lebenden und der verstorbenen...

Ein turbulenter Abend voll mystischen Zaubers, rasant-unerwarteter Wendungen und trockenem britischem Humor erwartet Sie.

Für spontan Entschlossene sind noch Karten an der Abendkasse zum Preis von 9,00 € pro Person zu erstehen. Reuther/Wendrich
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Samstag, 1. November 2014

Raabemuseum Eschershausen im sozialen Netzwerk Facebook

Werbung für die Raabebühne.

Was einmal klein und experimentell als Repräsentanz der Raabebühne im Web 2.0 begonnen hatte, wurde in den vergangenen Wochen nach und nach zur zentralen Facebook-Adresse für kulturell Interessierte aus dem Raum Eschershausen und Umgebung ausgebaut.
„Wir wurden beim Kartoffelbratfest angesprochen, ob wir nicht einmal eine Facebookseite für das Raabemuseum einrichten möchten“, erinnert sich Markus Wendrich, 2. Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins in Eschershausen.
Zunächst scheiterte die Umsetzung am Zeitmangel. „Während meines Urlaubs ließ mich die Idee nicht mehr los, gerade weil eine zeitgemäße Ansprache potenziell Interessierter zunehmend an Bedeutung gewinnt“, so Markus Wendrich weiter.
Flugs wurde die bereits im Oktober 2013 gegründete und einem sehr kleinen, erlesenen Kreis bereits vertraute Repräsentanz der Raabebühne in die Seite „Raabemuseum Eschershausen“ umgewandelt und erweitert. Hier soll künftig gezielt auf Aktivitäten im Raabemuseum, aber auch auf andere kulturelle Veranstaltungen in der Raabestadt aufmerksam gemacht werden.

Derzeitiger Schwerpunkt ist die Werbung für das bevorstehende Theaterwochenende der Raabebühne, die am 1. und 2. November ihr Stück „Muscheldiekuschel“ aufführen wird. Hier gibt es kleine, exklusive Einblicke in die Vorbereitung der Inszenierung und sympathische, kurze Statements über das Leben „hinter den Kulissen“.

„Ihre „Volljährigkeit“ hat die Seite mit 18 „Likes“ bereits erreicht“, freut sich Museumsleiterin Ingrid Reuther und hofft nun auf zahlreiche weitere Kulturbeflissene, die sich via Facebook informieren und zu Veranstaltungen einladen lassen möchten.

Nachtrag: 
Nach nur 30 Einträgen in vier Jahren haben wir die Seite im Januar 2018 abgeschaltet. Unser Thema eignet sich offensichtlich nicht so gut für das umtriebige Facebook.
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Mittwoch, 15. Oktober 2014

30 Jahre Raabebühne Eschershausen

Die Raabebühne jubiliert.

Im Oktober 2014 feiert die Eschershäuser Raabebühne ihr 30jähriges Gründungsjubiläum.
Anlass genug, diesen langen Zeitraum bürgerschaftlichen Engagements zur Bereicherung der Kulturlandschaft weit über die Grenzen der Stadt Eschershausen hinaus zu würdigen.

Alles begann 1984 – die Initiative, eine Theatergruppe zu gründen, ging von Ingrid und Horst Reuther sowie Gisela Höhne aus. An interessierten Mitspielerinnen und Mitspielern mangelte es nicht, mit viel Ehrgeiz und Idealismus ging die Gruppe an die Realisierung ihres ersten Theaterprojekts heran. Die erste Aufführung des Stückes „Die fröhlichen Geister“ im Jahr 1986 war ein Riesenerfolg, mit dem trotz harter Arbeit im Vorfeld niemand so recht rechnen mochte.
Über viele Jahre konnte die damalige Laienspielgruppe des MTSV Eschershausen mit einem Repertoire von Bauernschwänken, Volksstücken, Krimis, Boulevardkomödien und auch durchaus anspruchsvollen Musicals schöne Erfolge verbuchen. Einige Zeit nach der Herauslösung der Gruppe aus dem Verbund des MTSV folgten die ersten Inszenierungen  aus dem Werk Wilhelm Raabes und die Umbenennung der Gruppe in „Raabebühne Eschershausen“.
„Die Wackerhahnsche“ bildete mit einer sehr erfolgreichen Adaption als Bühnenstück und ihrer Inszenierung im Sommer 2005 den Auftakt, es folgten die anlässlich des 175. Geburtstags Wilhelm Raabes „Die Gänse von Bützow“ 2006 sowie „Abu Telfan“ im Frühjahr 2008, die den Ruf der Raabebühne als kulturell ernstzunehmende Gruppe festigten. Nicht zu vergessen die alljährlich traditionell und liebevoll inszenierten Märchen zu Weihnachten, mit denen sich die Raabebühne weit über die Grenzen Eschershausen hinweg ein Markenzeichen gesetzt hat.

Wie auch in allen anderen Vereinen zu beobachten ist, fehlt es auch bei der Raabebühne am Nachwuchs. Für die nächste Neuproduktion sucht die Raabebühne weibliche und männliche Darsteller aus allen Altersgruppen, die Sprechtexte oder stumme Rollen übernehmen. Mangelnde Erfahrungen sollten hier keinen Hinderungsgrund darstellen, zahlreiche Persönlichkeiten, die oft jahrelang der Raabebühne und der Schauspielerei die Treue hielten, sind über den Weg des Ausprobierens zu ihrer „Hobby-Theaterkarriere“ gekommen und haben sie mit viel Engagement und Spielfreude gelebt. Auch hinter den Kulissen bietet die Spielgemeinschaft Entfaltungsmöglichkeiten für idealistische, kreativ gesinnte Personen, welche die eingesetzte Technik betreuen, Requisiten oder Kostüme anfertigen und nicht zuletzt auch Kulissen bauen.
Ansprechpartner für Interessierte ist der Vorstand der Gruppe, bestehend aus Ingrid Reuther, Kurt Seitz und Markus Wendrich.
Zunächst heißt es aber am 1. und 2. November, jeweils um 20:00 Uhr in der Aula des Wilhelm-Raabe-Schulzentrums Eschershausen, „Vorhang auf“ für eine Komödie namens „Muscheldiekuschel“, frei nach dem Bühnenstück „Wie du mir, so ich dir“ von Edeltraut Müller, die für fröhliche und abwechslungsreiche Stunden sorgen wird.
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Montag, 4. November 2013

Dümmer als die Polizei erlaubt: "Zwei wie Bonnie und Clyde"

Raabebühne mit Krimi.

Wer kennt sie nicht, Bonnie Parker und Clyde Barrow, das berüchtigte Gangsterpärchen, das mit einer Reihe spektakulärer Banküberfälle ganz Amerika in Atem hielt?

Manni und Chantal sind überzeugt: “Was die konnten, können wir auch!“ und ziehen los, um das ganz große Ding zu drehen. Doch jeder Plan hat seine Tücken und die stecken bekanntlich im Detail. Aber Manni und Chantal wären nicht "Zwei wie Bonnie und Clyde", wenn sie sich davon entmutigen lassen würden.

Kurt Seitz und Ingrid Reuther brillierten am 19. und 20. Oktober 2013 in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule Eschershausen als dilettantisches Verbrecherpaar, das dümmer war als die Polizei erlaubt und von einem Missgeschick ins nächste stolperte. Sie provozierten mit krimineller und komödiantischer Energie auf der Bühne manche Lachsalve des Publikums, das - völlig zu Recht - einforderte: "Bitte künftig mehr davon!" Dem Wunsche kann entsprochen werden...


Kurt Seitz und Ingrid Reuther sind "Zwei wie Bonnie und Clyde".
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Montag, 12. November 2012

Bitterböse Komödie: Der Gott des Gemetzels

Dass der Mensch böse sei,

ist vom Erkenntniswert her betrachtet, nichts fundamtental Neues. Nun ist es allerdings so, dass die Wohlerzogenheit, die Zivilisation, die ursprüngliche Wildheit des Menschen gleich einer dünnen Tünche bedeckt. In welche Richtung sich Menschen entwickeln können, wenn dieser dünne Film Risse bekommt, das durften die Besucherinnen und Besucher der Raabebühne Eschershausen am 10. und 11. November 2012 jeweils um 20:00 Uhr in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule hautnah mitbekommen.

"Der Gott des Gemetzels" klingt zunächst nach dem Titel eines billigen Splattermovies, doch mitnichten: Den Zuschauer erwartete eine bitterböse Komödie der französischen Schauspielerin und Schriftstellerin Yasmina Reza, bei der einem so manches Mal das Lachen ob eines unerwarteten Wiedererkennungswertes im Halse stecken bleiben mochte.
Zur Handlung: Zwei Jungen haben sich draußen im Park geprügelt, unter Zuhilfenahme eines Stocks und zwar dermaßen heftig, dass zwei Schneidezähne eines Kontrahenten dabei auf der Strecke blieben.
Wie es sich für gebildete, kultivierte, wohlanständige Menschen geziemt, musste der Vorfall glaubhaft für die Versicherung dokumentiert werden. Eines Nachmittags besuchte demzufolge das Ehepaar Reille, Elternpaar des "Schlägers" die Familie Houillé, Eltern des "Opfers". Zunächst blieben die Elternpaare streng im Rahmen dessen, was gemeinhin von gebildeten, kultivierten Menschen verlangt wird - Zurückhaltung, sorgfältige Höflichkeitsfloskeln dominierten das Bild.
Nach und nach schlich sich bei Wirtschaftsanwalt Alain, Vater des "Täters" (zynischer Schwadroneur: Markus Wendrich), ein gewisser Unmut über die "überproblematisierende" Herangehensweise von Véronique, Mutter des "Opfers" (verkörpert durch Ingrid Reuther, die als überbesorgte Mutter zahlreiche Facetten ihres schauspielerischen Könnens präsentieren konnte), ein.
Dadurch bedingt dauerte es nicht lange, dass auch Michel (in komödiantisch bewährter Weise gespielt von Kurt Seitz), nach eigenem Bekunden "Choleriker reinstens Wassers", allmählich zu lautstarker, destruktiver Hochform auflief, was nun auch die zunächst sehr reservierte "Tätermutter" Annette (beeindruckend in der subtil ansteigenden Intensität gespielt von Andrea Ide) immer mehr in Rage brachte, was letztlich in ein "Finale Furioso" samt ersäuftem Handy und demolierten Tulpensträußen mündete.
Unterstützt wurden die Akteure durch Souffleuse und Conférencieuse Annegret Gömann, Souffleur Jakob Weibert, Techniker Ralf Witzorrek, der auch einen DVD-Mitschnitt des Stückes anfertigte sowie das bewährte Bar-Team, bestehend aus Herta Wolf, Margret Hartmann und Siegfried Leßmann. Besonderer Dank gebührt auch Monika Geweke vom Kosmetiksalon cosmedicalcare Heidi Sprafke, Lüerdissen, als Maskenbildnerin und Ingrid Edelmann, die als Kassiererin fungierte.

Knapp zwei Stunden lang unterhielten die Schauspielerinnen und Schauspieler der Raabebühne das sichtlich amüsierte Eschershäuser Publikum, das nach den Vorstellungen auch voll des Lobes für die schauspielerischen Leistungen war.
Für die Cineasten unter Ihnen: Das Theaterstück wurde bereits außerordentlich erfolgreich verfilmt, und zwar von Roman Polanski. Eine Filmkritik des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" finden Sie an dieser Stelle: Klick mich

In gewisser Weise passend dazu äußerte Wilhelm Raabe einst:
"Wir tragen eben den Frieden wie ein Gewand, 
an dem wir vorn flicken, 
während es hinten reißt. 
Der Stoff hält sich eben nicht." 

Raabe dürfte es um eine globalere Sicht der Dinge gegangen sein, gleichwohl gilt: Wie im Großen, so auch im Kleinen. 
M. Wendrich
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Donnerstag, 30. August 2012

Krimiabend im Garten des Raabemuseums

Theater im Raabemuseum.

Ein milder, sonniger Sommerabend, handverlesene zeitgenössische Kriminalliteratur und ein gut gelauntes, aufmerksames und aufgeschlossenes Publikum - das waren die Ingredienzen, aus denen Ingrid Reuther und ihre Raabebühne am 29.08.2012 eine gelungene Veranstaltung kreierten.

Zum Auftakt gab es ein - nicht ganz zur Jahreszeit passendes - schwarzhumoriges Adventsgedicht des im vergangenen Jahr leider verblichenen Altmeisters Loriot, das den erzählerischen Spannungsbogen vom Waldidyll zum Mord am Förster anlässlich des Nikolausabends knüpft.

Britta Uhde übernahm im Anschluss mit der Kurzgeschichte "Das Brotmesser" von Martina Eick den ersten Part der kriminalistischen Erzählungen - absolut glaubwürdig trug sie die aus der Perspektive einer Ich-Erzählerin geschilderten unerfreulichen Ereignisse, angefangen bei einer versuchten Vergewaltigung, einem daraus resultierenden Todesfall und endend mit einem gewissen "Befreiungsschlag" für die mehr oder minder trauernden Hinterbliebenen, vor.

Das folgende Foto zeigt, wie sich das Publikum sich durchaus bereitwillig in den Bann der Geschichte ziehen ließ.


Britta Uhde und Publikum, Kurzgeschichte "Das Brotmesser"
 Nach einer gelungenen musikalischen Einlage von Kurt Seitz wurde der Krimiabend mit der Kurzinterpretation des Einakters "Die Rache" von Curt Goetz fortgesetzt. Hier wussten die Ensemblemitglieder der Raabebühne ihre schauspielerischen Qualitäten auszuleben, wie das kommende Foto beweist.

Markus Wendrich und Kurt Seitz (v.l.) bei der szenischen Lesung der "Rache" von Curt Goetz
Abgeschlossen wurde der erzählerische Reigen mit der zeitgenössischen Kurzgeschichte "Der Tote am Tor" von Axel Baumgart, der seinen Kommissar Haberkorn im Frankfurter Bankenmilieu ermitteln ließ. Die dynamische Vortragsweise von Markus Wendrich ließ auch hier keine Langeweile aufkommen.

Weitere musikalische Einlagen sowie einige kulinarische Appetithäppchen samt der gereichten Getränke sorgten für eine entspannte Atmosphäre, die von allen Anwesenden als sehr angenehm aufgenommen und gewürdigt wurde.

Abschlussfoto mit "Leiche", v.l.n.r.: Britta Uhde, Ingrid Reuther, Markus Wendrich und Kurt Seitz
Das Ensemble der Raabebühne freute sich darüber, allen anwesenden Gästen einen schönen Abend bereitet zu haben. Nach diversen personellen Veränderungen hoffen die Darsteller, ihren Besuchern auch zukünftig zahlreiche gelungene Veranstaltungen bieten zu können.
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Montag, 29. November 2010

Rotkäppchen als Instant-Märchen

Raabebühne mit Rotkäppchen.

Zum 1. Adventswochenende 2010 führte die Eschershäuser Raabebühne das beliebte Märchen „Rotkäppchen“ der Gebrüder Grimm auf.

Premiere war am Freitag, 26. November 2010, um 15:00 Uhr für die Kindergärten, weitere Aufführungen folgten am Samstag, 27. November um 16:00 Uhr sowie am Sonntag, 28. November um 15:00 Uhr. Die Aufführungen fanden wie gewohnt in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule statt.

Im Rahmen des Eschershäuser Kartoffelbratfestes war es dem Ensemble der Raabebühne gelungen, die Hauptdarstellerin des Stückes, Nadine Machaj, anzuwerben, die ein erfolgreiches Debüt als "Rotkäppchen" gab.

Nadine Machaj als Rotkäppchen

"In diesem Fall hat sich die verwendete Textvorlage ausnahmsweise als wenig brauchbar erwiesen", merkte Markus Wendrich nach der Aufführung kritisch an.
"Es war aufgrund der Kürze der Zeit, die für die Proben aufgewendet werden konnte, nicht vorhersehbar, dass die Aufführungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 30 Minuten deutlich kürzer gerieten als ursprünglich vorgesehen. Entschuldigung, liebe Besucherinnen und Besucher, das können wir besser und werden wir künftig auch wieder besser machen, Ehrenwort!".
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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Komödie: "Die graue Maus"

Raabebühne zeitlos.

Die Komödie, die sich die Raabebühne Eschershausen als Projekt für die Herbstspielzeit 2010 ausgesucht hat, war eine zeitlose Charakterstudie; eine Farce, in der menschliches Verhalten überspitzt gezeigt wurde.

Mit viel Einfühlungsvermögen beschrieben die Autoren Philip King und Falkland Cary die Arbeitsatmosphäre im Kontor der "Feldmann Futter & Körner KG".
Hauptpersonen waren der Büroleiter Herr Müller-Boysen, die ältliche Sekretärin Fräulein Gertrud Wendler und der Büroangestellte Herr Blume.
Der gewohnte Bürotrott erfuhr eine dramatische Veränderung durch die Nachricht, dass die Nichte Fräulein Wendlers, Fräulein Doris Petersen, von einem Mann verfolgt und beinahe belästigt wurde. Sie besuchte ihre Tante im Büro und glaubte anhand von Herrn Blumes Stimme und Habitus den Mann wiederzuerkennen, der sie am Vorabend verfolgt hatte.

Das Stück zeigte auf höchst amüsante Weise, wie sich die gesamte Belegschaft des Kontors und vor allem, wie sich Herr Blume, die „graue Maus“, die unter normalen Umständen von ihrer Umgebung kaum wahrgenommen wurde, angesichts des schlimmen Verdachts verhielt.

Turbulente Verwicklungen, rasante Wendungen und urkomische Situationen waren Charakteristika dieser absolut sehenswerten Inszenierung, deren Aufführungen am Samstag, 23. Oktober und am Sonntag, 24. Oktober 2010 jeweils um 20 Uhr in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule in Eschershausen recht gut besucht waren und auch Anklang beim Publikum fanden.
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Montag, 30. November 2009

Räuber Hotzenplotz in Eschershausen

Raabebühne kinderleicht.

Es ist schon zur Tradition geworden, dass die Raabebühne zum 1. Adventswochenende ein Stück für ihre kleinen Gäste einstudiert – so war es auch 2009. Die Schauspielerinnen und Schauspieler hatten seit Ende der Sommerferien für das bekannte Familienstück „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler geprobt. Die Aufführungen fanden vom 27. bis 29. November 2009 jeweils nachmittags in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule in Eschershausen statt.

In diesem Kindertheater hatten Kasperl und Seppel aufregende Abenteuer zu bestehen.
Beide lagen nämlich mit dem bösen Räuber Hotzenplotz und dessen Freund, dem großen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, in Fehde. Nur durch ein geheimnisvolles Kraut und die tatkräftige Hilfe der Fee Amaryllis gelang es Kasperle und Seppel schließlich, die beiden Schurken zur Strecke zu bringen.

Jeweils nach den Vorstellungen bekamen alle Kinder einen Räuberpass, natürlich vom Räuber Hotzenplotz persönlich unterschrieben. Bei Kuchen, Limo oder Saft konnten die Kinder gemeinsam mit der Großmutter, Kasperle und Seppel den Nachmittag ausklingen lassen. Wachtmeister Dimpfelmoser sorgte dafür, dass der Räuber es nicht zu bunt trieb. Wer schon passend verkleidet zur Theateraufführung erschien, wurde dafür mit einer kleinen Überraschung belohnt.

Das Hotzenplotz-Ensemble, v.l.n.r.: Reinhold Menke als Hotzenplotz, Kurt Seitz als Zauberer Petrosilius Zwackelmann, Bärbel Weiss als Seppel, Britta Uhde als Unke, Karina Jonas als Fee Amaryllis, Markus Wendrich als Seppel, Ingrid Menke als Großmutter und Frohwalt Hempel als Wachtmeister Dimpfelmoser. 
Reinhold Menke in der Titelrolle.
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