Mittwoch, 29. August 2018

Kästner: Konferenz der Tiere

Ausriss aus dem TAH 29. August 2018
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Freitag, 3. August 2018

Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2018 & Lange Nacht der Literatur

Der diesjährige Wilhelm Raabe-Literaturpreis wird am Sonntag, den 4. November im Kleinen Haus des Staatstheaters verliehen. Die Jury setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
- Dr. Moritz Baßler (Germanistisches Institut der Universität Münster)
- Dr. h.c. Gerd Biegel (Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V.)
- Alexander Camman (DIE ZEIT)
- Thomas Geiger (Literarisches Colloquium Berlin)
- Anja Hesse (Dezernentin für Kultur und Wissenschaft der Stadt BS)
- Michael Schmitt (3sat)
- Dr. Renate Stauf (Germanistisches Institut, TU Braunschweig)
- Katharina Teutsch (u.a. FAZ, Tagesspiegel)
- Hubert Winkels (Deutschlandfunk)

Samstag, 3. November 2018, 19:00 Uhr, Staatstheater Kleines Haus
 Die Lange Nacht der Literatur geht am 03.11.2018 in die neunte Runde – auf Einladung des Raabe-Haus:Literaturzentrums und des Staatstheaters Braunschweig lesen auch in diesem Jahr am Vorabend der Verleihung des Wilhelm Raabe-Literaturpreises 2018 wieder preisgekrönte Schriftstellerinnen und Schriftsteller aus ihren aktuellen Büchern im Kleinen Haus. Parallel auf drei Bühnen kann das Publikum fünf Stunden lang die Höhepunkte der aktuellen deutschsprachigen Literatur erleben, unter anderem die aktuelle Preisträgerin der Leipziger Buchmesse 2018 Esther Kinsky und den aktuellen Preisträger des Peter-Rosegger-Literaturpreises 2018 Fiston Mwanza Mujila. Freuen Sie sich auf weitere hochkarätige Autorenlesungen, eine Podiumsdiskussion, Schauspielerlesungen und das Late-Night-Programm.

Bisher haben folgende Autorinnen und Autoren zugesagt:
- Esther Kinsky (Literaturpreis der Leipziger Buchmesse 2018),
- Kerstin Preiwuß (Eichendorff-Literaturpreis, Lyrikpreis Meran) und
- Fiston Mwanza Mujila (Peter-Rosegger-Literaturpreis 2018).
Eintritt: Reguläre Eintrittskarte: 19,50 € / erm. 12,00 €
Weitere Informationen unter
www.staatstheater-braunschweig.de
www.braunschweig.de/literaturzentrum/
und Tel. 0531 70 189 317.

Weitere spannende Termine mit Prof. h.c. G. Biegel.

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Samstag, 21. Juli 2018

Geschichtsvortrag am 7. Sept. zu "unserem" J.H. Campe


Freitag, 7. September 2017 - Geschichtsvortrag - Obacht: 18 !!! Uhr
Zum 200. Geburtstag von Joachim Heinrich Campe
 
»Ich schätze mich nach allem, was ich im Ausland gesehen und bemerkt habe, recht sehr glücklich, ein Deutscher, und zwar ein Braunschweigischer Deutscher zu sein«, »denn nur zu Braunschweig lebt man frei und glücklich«.

Aufklärer aus dem Weserbergland – Ehrenbürger der Französischen Republik

Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel und Dr. Angela Klein
Joachim Heinrich Campe wurde am 29. Juni 1746 in Deensen im Solling (Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel) geboren und zählt zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der braunschweigischen Kulturgeschichte. Auf die Nachricht vom Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789 in Paris reiste Joachim Heinrich Campe (1746 - 1818) in Begleitung seines ehemaligen Schülers Wilhelm von Humboldt (1767 - 1835) nach Paris, wo er am 3. August 1789 eintraf. Campe war somit einer der ersten Deutschen, die sich aufmachten, die Ereignisse in Paris mit eigenen Augen zu sehen. »Ich hoffte, noch immer früh genug zu kommen, um dem Leichenbegängniß des französischen Despotismus beizuwohnen«, schrieb Campe an Ernst Christian Trapp (1745 - 1818).
Campe, noch ganz im Banne des Geschehens, gab eine geradezu enthusiastische Schilderung der Ereignisse in Paris, die unter dem Titel »Briefe aus Paris während der Französischen Revolution geschrieben« vom Oktober 1789 bis Februar 1790 in Fortsetzungen im Braunschweigischen Journal abgedruckt wurden. Als Buch erschienen die Briefe im Jahre 1790, denen bis 1792 vier deutsche (insgesamt 1.500 Exemplare) und zwei holländische Ausgaben folgten. Campe wollte keinen Ereignisbericht liefern, sondern seine Begeisterung für die Umwälzung zum Ausdruck bringen. Mit der Schilderung des Geschehens in Paris sollte den Despoten in Europa ein Spiegel vorgehalten werden: »Der große Spiegel hängt; sehe hinein, wer nicht Lust hat, mit Frankreichs Despoten ein gleiches Schicksal zu erfahren!«. An seinen Herzog dachte Campe mit dieser Kritik sicherlich nicht. Im Vorwort wandte er sich nämlich an Herzog Carl Wilhelm Ferdinand (1735 - 1806) und betonte: »Nur in einem Lande, wo man nichts von Despotismus weiß, ist es erlaubt, über Despotismus und Freiheit so zu schreiben, wie ich darüber geschrieben habe«.
Im Jahre 1792 wurde Joachim Heinrich Campe zum französischen Bürger ernannt. Er erhielt diese ehrenvolle Auszeichnung gemeinsam mit Männern wie George Washington (1732 - 1799), Johann Heinrich Pestalozzi (1742 - 1827) und Friedrich Schiller (1759 - 1808). Mit der Verleihung des Bürgerrechts wurde das Wirken für die Sache des Volkes gegen den Despotismus der Könige, das Bekämpfen der Vorurteile sowie das Verdienst, zum Wissen der Menschheit Entscheidendes beigetragen zu haben, geehrt. Im Jahr seines 200. Todestages wollen wir ihn in Eschershausen mit einer kleinen Festveranstaltung würdigen und erneut in Erinnerung rufen.

Freitag, 20. Juli 2018

Visionen mit Prof. Dr. Biegel - zum Vortrag vom 13. Juli

Ausriss aus dem Täglichen Anzeiger Holzminden 21. Juli 2018

Freitag, 15. Juni 2018

Geschichtsvorträge seit 30 Jahren !

Ausriss aus dem Täglichen Anzeiger 15. Juni 2018.

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Montag, 4. Juni 2018

Geschichtsvortrag im Raabe-Haus JULI 2018


Freitag, 13. Juli 2018, 19.00 Uhr Vortrag
»Entdeckung des Weltraums«
Jules Vernes literarische Luft- und Raumfahrtvisionen

Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel

Jules Verne (1828-1905) wird als »Vater der Science – Fiction - Literatur« bezeichnet und hatte sich doch selbst nie als solchen verstanden: »Ich habe lediglich eine Fiction aus dem entwickelt, was in der Folge zur Tatsache werden musste« meinte er 1902 in einem Interview. Ins Innere der Erde einerseits, bis zum Mond andererseits aber entführte er seine Leserschaft mit seinen phantastischen Reisen, die noch heute erfolgreich sind.
Jules Verne beschrieb die bemannte Raumfahrt, tauchte 20 000 Meilen durch die endlosen Tiefen der Meere mit einem U-Boot, kannte eine vollautomatisierte Stadtbahn, gasbetriebene Personenkraftwagen oder rollende Bürgersteige, nur bei der Einschätzung der Wirkungsmächtigkeit seiner eigenen Romane irrte der Visionär sich gewaltig. Er war aber kein träumender Visionär oder gar versponnener Erfinder. Er hat auch nicht, wie immer wieder geschrieben wird, Ballon, Luftfähren, Raketen oder Unterseeboote erfunden, aber er hat mit großer Sorgfalt und Sensibilität den sich abzeichnenden Triumphzug von Technologie und Wissenschaft im 19. Jahrhundert effektvoll mit Leben versehen und mit einer emotionalen Aura umgeben. Er hatte als erster die Idee, in die Gattung des Abenteuer- und Reiseromans wissenschaftliche Fakten systematisch einzuführen. 
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Freitag, 18. Mai 2018

Geschichtsvortrag im Raabehaus JUNI 2018


Freitag, 1. Juni 2018, 19.00 Uhr Vortrag 
 
Erfundene Geschichten – Spiegelbilder der Geschichte

Zu einigen frühen Erzählungen von Wilhelm Raabe

Prof. Dr.h.c. Gerd Biegel und Dr. Angela Klein

Wilhelm Raabe hat in seiner Wolfenbütteler Zeit einige kleinere Werke verfaßt, die kaum Beachtung in der literarischen Welt finden. 
Darin entnahm er seinen Stoff einer Vergangenheit, die von der Reformationszeit bis unmittelbar nach den Befreiungskriegen reicht. 
Einige dieser Erzählungen stehen in der Tradition historischer Literatur, wie sie Willibald Alexis oder Sir Walter Scott erfolgreich geschaffen haben. Dabei erzählt Raabe einige frei erfundene Geschichten, die auf historischen Ereignissen aufbauen. Diese historischen Ereignisse sind durch Quellen gesichert, Personen oder Handlungen dagegen weitgehend erfunden. 
So bietet er Geschichte im Spiegel von Geschichten, wie es in Auswahl beispielhaft im Vortrag dargestellt werden soll.

Samstag, 5. Mai 2018

Geschichtsvorträge im Museum Raabehaus MAI 2018

Liebe Raabe-, Literatur- und Geschichtsfreunde,

mit unseren Eschershäuser Geschichtsvorträgen im Museum Raabehaus wollen wir zur Vermittlung von Wilhelm Raabe ebenso beitragen, wie über unsere eigenen literaturwissenschaftlichen sowie historischen Forschungen berichten. Dies bedeutet, daß nicht nur Wilhelm Raabe betrachtet, sondern auch anderen Spuren bedeutender oder auch weniger bekannter Persönlichkeiten in Geschichte und Literatur nachgegangen wird, wie dieses Jahresprogramm erneut deutlich macht. Hauptsächliches Anliegen bleibt es für uns, an die Escherhäuser Kultur –und Heimatfreunde weitere Anregungen zu geben, um Wilhelm Raabe mit der Lektüre seiner Werke vertiefend kennenzulernen, aber auch die braunschweigische Regionalgeschichte zu berichten und über regionale Grenzen hinaus den Blick auf Geschichte und deren Vermittlung zu werfen. Dazu hoffen wir auf Ihr Interesse und weiterhin eine rege Teilnahme an den Vorträgen der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V. und des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig im Raabemuseum Eschershausen, zu denen wir Sie alle herzlich einladen.


Freitag, 11. Mai 2018, 19.00 Uhr - Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel:
Lerne beten, Kind, und falte fein die Händ,
damit Gott den Tollen Christian von uns wend!

Der Dreißigjährige Krieg bei Wilhelm Raabe und Ricarda Huch

Wilhelm Raabe und Ricarda Huch, die beiden großen braunschweigischen Literaten hatten sich dem gewaltigen Thema Dreißigjähriger Krieg gewidmet. Der historische Literat und die literarische Historikerin haben dazu jedoch völlig unterschiedliche Zugangsstrategien genutzt. Für Wilhelm Raabe stand die Frage der Nation im Vordergrund, für Ricarda Huch dagegen die der Religion. Ein Vergleich zwischen beiden ist ein aufschlußreiches und reizvolles Unterfangen, das zahlreiche neue Erkenntnisse zum historischen Verständnis von Wilhelm Raabe und Ricarda Huch vermittelt und zugleich einen besonderen Zugang zu unserem Themenmotto Krieg bei Wilhelm Raabe und Ricarda Huch ermöglicht.




Ihr
Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel

Direktor des Instituts für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig und Präsident der Internationalen Raabe-Gesellschaft e.V.


 
Weitere Freitagstermine: 1. Juni, 13. Juli, 7. September.
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Freitag, 9. März 2018

Raabische Termine in Braunschweig März/April 2018


18.03.18 - 15.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig
Der Dreißigjährige Krieg bei Wilhelm Raabe und Ricarda Huch
Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel
Wilhelm Raabe und Ricarda Huch, die beiden großen braunschweigischen Literaten, hatten sich dem gewaltigen Thema Dreißigjähriger Krieg gewidmet. Der historische Literat und die literarische Historikerin haben dazu jedoch völlig unterschiedliche Zugangsstrategien genutzt. Für Wilhelm Raabe stand die Frage der Nation im Vordergrund, für Ricarda Huch dagegen die der Religion. Ein Vergleich zwischen beiden ist ein aufschlussreiches und reizvolles Unterfangen, das zahlreiche neue Erkenntnisse zum historischen Verständnis von Wilhelm Raabe und Ricarda Huch vermittelt und zugleich einen besonderen Zugang zu unserem Themenmotto „Motiv Krieg bei Wilhelm Raabe und Ricarda Huch“ ermöglicht.
Veranstalter: Internationale Raabe-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig
Veranstaltungsort: Raabe-Haus:Literaturzentrum, Leonhardstr. 29a, 38102 BS
Eintritt frei


08.04.18 - 15.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig
Heinrich August Raabe (1759-1841) - Raabes Großvater, ein Aufklärer
Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel
Nach wie vor ist die Bedeutung von August Heinrich Raabe für die Geistesgeschichte des Herzogtums Braunschweig und die Kulturgeschichte des Kreises Holzminden viel zu wenig beachtet. So richtet der Vortrag sich vor allem auf die Frage nach Raabes Bedeutung für die Aufklärung im braunschweigischen Weserkreis, aus dem auch der berühmte Kollege und Partner Joachim Heinrich Campe stammte, an dessen Todestag vor 200 Jahren 2018 ebenfalls erinnert wird.
Veranstalter: Internationale Raabe-Gesellschaft e.V. in Verbindung mit dem Institut für Braunschweigische Regionalgeschichte an der TU Braunschweig
Veranstaltungsort: Raabe-Haus:Literaturzentrum, Leonhardstr. 29a, 38102 BS
Eintritt frei


17.04.18 - 17.00 Uhr – Raabe Haus: Literaturzentrum Braunschweig
Auf den Spuren Wilhelm Raabes vom Magniviertel ins Krähenfeld
Führung: Johannes Heinen
Es geht auf den Spuren des Schriftstellers vom Magniviertel ins Krähenfeld.
Dabei sollen Raabes Alltag und literarisches Schaffen beispielhaft verdeutlicht werden. Die Führung endet im Raabe-Haus.
Veranstalter: Raabe-Haus:Literaturzentrum Braunschweig
Treffpunkt: Magnikirchplatz
Dauer: ca. 1,5 Stunden
Bei schlechtem Wetter wird am Treffpunkt entschieden, die Veranstaltung im Raabe-Haus stattfinden zu lassen.
Teilnahme kostenlos

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Donnerstag, 8. März 2018

W.R. gilt schon seit langem als einer ...

"Wilhelm Raabe gilt schon seit langem als einer der zitierfreudigsten Autoren der Weltliteratur."
Dieses Zitat von Gabriele Henkel aus dem Jahr 2000 findet sich im erhellenden Aufsatz von Jesko Reiling: W. Raabe und der "Zauberspuk" - verschiedene Formen der Volkspoesie im Werk Raabes.
Darin bilanziert der Autor statistische Zählwerte aus der Raabeforschung und beleuchtet, dass Sagen im damaligen Volksmund präsenter waren als heute und in Raabes Dichtkunst (und anderer) als Stütze der Handlung, Fingerzeig in die Lebenskunst und als atmosphärisches Mittel gerne genutzt wurden. Der Hinweis, dass der heutige Raabeleser auf jeden Fall ein Fremdwörterbuch und hier und da ein Englisch-, Französisch-, Latein-, Griechisch-, Herkunftswörterbuch bereitliegen haben sollte, wird jeder beherzigen, der in Raabes Werk eintaucht. Das mancher zeitgeschichtlicher Hintergrund und dessen innere Bedeutung für die Dichtung auch damals nicht sofort sichtbar wurde, ist weniger Ärgernis, sondern eher ein Rätselspass und Anspruch an die dauernde Fortbildung des Lesenden.
Wie sagt Professor Biegel so schön: "Raabe muss erarbeitet werden!"

Den vollständigen Aufsatz finden Sie im  
Jahrbuch der Raabe-Gesellschaft 2016.
Erhältlich im Museum Raabe-Haus
oder im Buchhandel: ISSN 0075-2371 vom W. de Gruyter Verlag.

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Donnerstag, 1. März 2018

Steht die RAABE – BÜHNE Eschershausen vor dem Aus?

Die seit 35 Jahren existierende Gruppe aus Laienschauspielern wird in diesem Jahr wegen fehlenden Mitspielern kein Stück aufführen können. Es steht auf der Kippe, wenn nicht Frauen und Männer den Mut haben Theater zu spielen.
Der RAABE-BÜHNE geht es wie vielen anderen Vereinen, langjährige Mitspieler haben sich aus privaten, beruflichen und gesundheitlichen Gründen entschlossen, aufzuhören, oder eine Pause einzulegen. Es sind zwar immer wieder Neueinsteiger dazu gekommen, aber leider hielt dieser Enthusiasmus oft nicht lange an. 
"Es sollte doch möglich sein, in der Samtgemeinde Eschershausen-Stadtoldendorf, junge und ältere Frauen und Männer zu finden, die Spaß am Laienspiel haben", sagt Ingrid Reuther. 
Wer Interesse am Laienspiel hat, kann sich bis zum 30. März 2018 unter der E-Mail raabemuseum@raabemuseum.eschershausen.deoder Telefon 05534-3969 melden. 
Auskunft erteilt gerne Ingrid Reuther, oder Kurt Seitz unter 05534-2676

Freitag, 2. Februar 2018

Nicht nur der Schriftsteller Kubel wohnte hier.

Alte Häuser an zentraler Stelle können einiges erzählen.
Hier ein heimatkundlicher Bericht des TAH von 1984.
Ein Abbild aus 2014:
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Montag, 15. Januar 2018

Fingerzeig im Besucherbuch

Die Besucher Lehmann und Hansen aus Hamburg schrieben:

"Die Bildungsvita Raabes versprach nicht zwingend einen erfolgreichen Mann. Und doch ist es so geworden! 
Herzlichen Dank für die Aufrechterhaltung dieser Bildungsstätte."


Besonders der letzte Satz ist uns Ansporn für die Zukunft!

Freitag, 22. Dezember 2017

Samstag, 9. Dezember 2017

Ein Buchgeschenk: Kleine Landeskunde

Falls Sie ein Buch verschenken möchten, welches vielschichtiges Wissen pointiert kurzweilig vermittelt und noch dazu unser Südniedersachsen behandelt, dann ist Ihnen dieses Werk empfohlen:
ISBN 978-3-95954-023-0 Verlag: Jörg Mitzkat
 Herausgeber: Landschaftsverband Südnds e.V.,
AG Südnds. Heimatforschung e.V.;
Gefördert: Klosterkammer H, VGH Stiftung,
Stiftung BS Kulturbesitz, Die BS Stiftung



In den Kapiteln
  • Geschichte 
  • Politik 
  • Bevölkerung 
  • Wirtschaft 
  • Verkehr / Umwelt / Energie
  • Religion
  • Bildung 
  • Kultur 
lernt auch der Einheimische, in welch spannender Gegend wir wohnen.

Besonders erfreulich:
Wilhelm Raabe sind knapp zwei (!) Seiten eingeräumt. 
Keine Selbstverständlichkeit in einem Kompendium wie diesem.

P.S.
Sich selbst zu beschenken, ist ja auch eine Option. 😌
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Dienstag, 28. November 2017

Ein zweijähriges Projekt fand seinen Abschluss

Das Wilhelm-Raabe Schulzentrum Eschershausen hat nun ZWEI außen deutlich sichtbare Raabe Andenken:
   - zum einen das bekannte große Bronzestandbild am Schulberg,
   - zum anderen das neu zugefügte Sandsteinrelief.

Der vor Ort vorkommende rote Buntsandstein des Reliefs passt farblich wunderbar zur  Gebäudefassade, und zusätzlich verstärkt das erhöht angebrachte Portrait den Eindruck, dass ein Haupteingang betreten wird, was das Schulgelände insgesamt aufwertet.
An seinem bisherigem Standort blickte das Werk 60 Jahre lang in den Morgenaufgang, nun kann es die dazugehörigen Sonnenuntergänge ansehen.

Raabes Konterfei hat - nach den Besuchern der Jugendherberge - jetzt wieder die Möglichkeit, den Schulbesuchern eine Erinnerung zu geben und, wenn es gut geht, vielleicht eines seiner Werke zu lesen oder, wenn es besonders gut geht, selbst Schriftsteller zu werden.

Bericht zur Einweihung: Ausriss aus Täglicher Anzeiger Holzminden.
Text und Fotos von Herrn Biel, Lenne.


Montag, 27. November 2017

Sohlwanderung 2017


Der Hils- und Verkehrsverein Grünenplan hat die diesjährige Sohlwanderung angekündigt:

Grünenplan, 17. Dezember 2017  

  9.00 Uhr   -Abmarsch von Lampes Parkplatz
10.00 Uhr   -Frühstück im Roten Fuchs
11.30 Uhr   -Abmarsch zum Raabeturm
12.00 Uhr   - Begrüßung und Turmrede, Raabeehrung am Denkmal
12.30 - 14.30 Uhr- Rückmarsch und Mittagessen in Lampes Posthotel

Kontakt: Prof. Krämer, Raabestr. 34, 31073 Delligsen, 05187/75177 

Donnerstag, 23. November 2017

Raabe-Literaturpreis 2017

Der stark beachtete
Raabe-Literaturpreis

wurde am 5. November 2017 in Braunschweig an Petra Morsbach vergeben.
Die Eschershäuser Ortsgruppe der Raabe-Gesellschaft wird seinen Mitgliedern, und natürlich auch den sehr gern gesehenen Gästen, im Raabe-Museum einen Mitschnitt des Deutschlandfunks präsentieren.
Informationen zum Zeitpunkt erhalten Sie vom Vorsitzenden Herrn Marahrens.

Samstag, 11. November 2017

Vor dem Fest ist die Arbeit gesetzt. 12. Nov. 2017

An diesem eisgrauen und winterkalten Samstagmittag erlaubte sich Familie Kuhlmann keine Wärmepause.
In Vorbereitung der Weihnachtszeit wurde eine Nordmanntanne aus Delligsen herangeschleppt, zurechtgeschnitten und auf den extra gefertigten Baumständer gesetzt. In einigen Tagen, wenn sich die Materialien zurecht geschüttelt haben, wird noch die Beleuchtung folgen und den zentralen Platz, hoffentlich zur Freude aller, schmücken.

Ratsfrau Ingrid Reuther fand diesjährig keine Mitstreiter, die den Raabebrunnen oder das Museum mit den bereitliegenden Dekorationen festlich schmücken - und muss sich nun in ihren überfälligen Jahresurlaub verabschieden.

So wird die Tanne wohl erstmalig der einzige Großschmuck in der Stadt sein, oder?
Vorfreude aufs Fest.

Präzision ist gefordert.

Gewichtig ist die Standsicherheit.
 
Ende.

Literatur an Ort und Stelle

Wer gerne Bücher liest, hat bestimmt schon einmal darüber nachgedacht, wer der Autor hinter dem Geschriebenen ist.
Wer richtig gerne Bücher liest, hat sicher schon einmal etwas über den Autoren in Erfahrung gebracht.
Wer besonders gerne Bücher eines Autoren liest, hat nun die Gelegenheit, seinen vielleicht Lieblingsautoren gründlich kennenzulernen: deutsche Literatur an Ort und Stelle.

Dies einzigartige Projekt erfordert Ihrerseits einige Tage Zeit, einige hundert Euro Finanzkraft und den besonderen Hunger auf Hintergrundwissen und etwas Einfühlungsvermögen. Der Lohn wird ein bestmögliches Verständnis zu Ihrem Wunschautoren sein und naheliegenderweise bekommen Sie Einblick in die Kunst des Schreibens.
Dass das Lesen-können-zwischen-den-Zeilen immer auch ein zeitliches Wissen voraussetzt, und das man diese Bezüge manchmal nur "an Ort und Stelle" bekommt, treibt dieses hochkarätige Programm an.
Erleben Sie Literatur mit allen Sinnen!

Literaturseminare - Flugblatt.

Angebotene Seminare in 2018:
  • Wedekind in München, 5-11. März, Berg am Starnberger See
  • Tucholsky in Rheinsberg, 18-23. März, Musikakademie Rheinsberg
  • Trakl in Salzburg, 2-7. April, Bremen
  • René Schickele im Elsaß, 15-20. April, Straßburg
  • Marx in Trier, 13-18 Mai, Bremen
  • Martin Walser am Bodensee, 27. Mai-1.Juni, Immenstaad
  • Grimmelshausen in der Ortenau, 24-29. Juni, Oberkirch-Gaisbach
  • Erich Kästner in Dresden, 8-13. Juli, Moritzburg
  • Sarah Kirsch in Wiepersdorf, 15-20. Juli, Diepholz
  • Lessing in Wolfenbüttel 29.Juli-3.August, Bremen
  • Horváth in Murnau, 13-17. August, Kochel am See
  • Ingeborg Bachmann in Wien, 26-31. August, Bremen
  • Anna Seghers in Mainz, 10-14. September, Bremen
  • Marieluise Fleißer in Ingolstadt, 23-28. September, Hohenwart
  • Ulla Hahn im Sauerland, 7-12. Oktober, Kirchhundem
  • Die Brüder Grimm im Habichtswald, 21-26. Oktober, Bad Wilhelmshöhe
  • Moritz Rinke in Worpswede, 12-16. November, Bremen
  • Uwe Timm in Hamburg, 25-30. November, Bremen/Hamburg
Dieser Artikel wurde inspiriert durch Herrn Höfflin, Lenne.
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    Freitag, 3. November 2017

    Anwerbung von Theaterbegeisterten

    Raabebühne auch 2018 aktiv - ab Januar ein neues Programm!

    Je nach Anzahl und Lust der Mitspieler wird ein Thema ausgesucht.
    Hier erst einmal der Aufruf, sich "einen Kopf" zu machen.
    Kurt Seitz nimmt ab sofort Anfragen an.
    Gemeinsam mit Ingrid Reuther wird dann die Saison eröffnet.
    Theaterwerbung
    Werbung für den Theaterspaß.

    Ende.

    Donnerstag, 12. Oktober 2017

    Aufführung mit Genuß

    Die Raabebühne hat wieder eine außergewöhnliche Aufführung zuwege gebracht:
    Leila und Madschnun.

    Das Schicksal zweier Liebenden, die nicht zusammenkommen durften, weil "die Anderen" das nicht leiden konnten, ist universell gültig und zeitlos - wie diese afghanische Erzählung bewies.
    In der überraschend kurzen, jedoch intensiv gespielten und mit opulent ausgestatteten Bühnenbild das Publikum fesselnde Aufführung, kam die ganze Tragik dieses Stoffes zur Geltung.
    Großer Applaus belohnte die Akteure, Regie und Mitarbeiter.
    Ingrid Reuther gab persönliche Erinnerungen darüber, wie man sich als Fremder in der Fremde fühlt, als nachdenkenswerten Hintergrund zur Kenntnis.
    Applaus für Mut und Leistung.
    Applaus belohnt den Mut und die Leistung der Theatergruppe.


    Die jungen afghanischen Darsteller (15 bis 25 Jahre) grüßten das Publikum auf Ihre Weise: zum Abschluss gab es für jeden Besucher eine kleine Teigtasche, die mit gewürzten Gemüse/Rindfleisch vorzüglich mundete und das Theatergespräch beflügelte.
    Diese Aufführung wird in Erinnerung bleiben.

    Donnerstag, 17. August 2017

    Ehrung von Professor Biegel zum 70igsten.


    Feierstunde in der Aula.
    Ausriss TAH vom 17-AUG-2017.

     

    Ende.

    Freitag, 4. August 2017

    Integrationsleistung durch Kultur - mit der Raabe-Bühne

    Seit Monaten treffen sich junge Flüchtlinge, um gemeinsam mit den Darstellern der RAABE BÜHNE zu singen und zu tanzen. Dabei steht jedoch nicht die Perfektion der Darbietung im Vordergrund, sondern Begeisterung und Spaß.
    Strahlende Augen und positive Momente kommen auf, wenn gemeinsam Tänze ausprobiert werden. „Wir tanzen sehr gern, aber in unserer Heimat wird in einem anderen Stil und zu einer anderen Musik getanzt“, schildern Ali und Pardis aus Afghanistan.
    Im Rahmen dieses wöchentlich stattfindenden Treffens, geht es auch dabei um Erarbeitung szenischer Darstellungen für das gemeinsame Stück „Leila und Madschnun“, das im Oktober bühnenreif aufgeführt werden soll. 
    Mitverantwortlich dafür, dass diese jungen Menschen aus Krisengebieten Theater spielen, tanzen und singen, ist Kurt Seitz, der ihnen eine musikalische Unterstützung ist. 
    „Singen und tanzen verbindet. Wir begegnen uns mit Respekt, Wertschätzung und achten die persönliche Würde jedes Einzelnen “, so Ingrid Reuther, die sich für die Integration dieser kleinen Gruppe engagiert.

    Das Bühnenteam.
    Das Team.

    Bereits am 11. August wird sich die Gruppe im Rahmen der Geburtstagsnachfeier und Würdigung von Prof. Dr. Gerd Biegel in der Aula der Wilhelm Raabe Schule öffentlich präsentieren.
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    Raabebühne: eine theatralische Erzählung im Oktober 2017

    Raabebühne - Junges Theater.

    Die Raabe Bühne Eschershausen präsentiert Junges Theater:
    Leila und Madschnun“
    Einetheatralische Erzählung frei nach dem persischen Dichter Nizami.
    Nizami geboren um 1141 im heutigen Aserbaidschan hinterließ den Persern eine der berühmtesten Liebesgeschichten: die Geschichte von „Leila und Madschnun“.
    "Leila und Madschnun" - dies ist das orientalische Gegenstück zu Shakespeares „Romeo und Julia“.
    Der junge Qeis und Leila lernen sich kennen und lieben, doch der Vater Leilas erlaubt die Ehe nicht. Darüber wird Qeis zum Madschnun „zum Wahnsinnigen“.
    Das Stück hat sich die junge Theatergruppe selbst erarbeitet und wird aus ihrer Sicht erzählt. Jaqueline Allerkamp und Pardis Badakhsch verkörpern das berühmteLiebespaar.
    Die Sprache dieser zauberhaften Geschichte einer unerfüllten Liebe ist orientalisch, sehr geschmückt, bunt und farbenfroh.
    Aufführungen finden aufgrund der vorgezogenen Landtagswahl nicht am 14. und 15. Oktober 2017, sondern vermutlich eine Woche vorher 7/8 Oktober in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule in Eschershausen statt. Kartenvorverkauf bei Kurt Seitz Tel. 05534/2676.
    Das "Liebespaar".
     
    Ende.

    Samstag, 15. Juli 2017

    LiLi zu Gast in der Raabestadt Eschershausen 15-JUL-2017

    Die fast schon 

     
    allsemesterliche Tradition gewordene

    Tagesexkursion der Fakultät für 
    Linguistik und Literaturwissenschaft 
    der Universität Bielefeld 


    ... und sehen wir uns nicht in dieser Welt, ...

    fand am 15. Juli 2017 statt. 

    Ziel dieser Exkursion war das Raabe Museum in Eschershausen.
    Nach einer geführten Besichtigung mit Einblicken in Raabes Leben anhand der authentischen Gegenstände, wurde anschließend im Vortragsraum Raabes Roman „Alte Nester“ (1880) diskutiert, welcher auch in der Wesergegend spielt.

    Bei dem vielstündigen Seminar (mit Selbstverpflegung im sommerlich warmen Museumshof) wurde Bezug genommen auf das im Roman thematisierte Verhältnis von Provinz (Holzminden) und Amerika („Neu-Minden“). Im Mittelpunkt stand u. a. die Frage, inwieweit hier Auswanderung und Rückkehr die heimatliche Provinz dynamisieren oder verklären. Aufgegriffen wurde – auch mit Blick auf andere Romane Raabes – die zeittypische Differenz von Großstadt und Provinz, von Globalisierung und vorindustrieller Heimat

    Zum Abschluss erfolgte eine Besichtigung der RAABESTADT Eschershausen.
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    Freitag, 5. Mai 2017

    Stadtspaziergang mit Schwerpunkt

     Die meisten Eschershäuser 

    nehmen den
    "Stadtspaziergang mit Wilhelm-Raabe" 
    schon gar nicht mehr so richtig wahr.
    Zum einen ist es sicher ein Gewöhnungseffekt, zum anderen meint man wohl, von Raabe überfüttert zu sein oder nichts mehr erwarten zu können?
    Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Stadtspaziergang in der Regel von Auswärtigen abgelaufen wird - mit dem GPS-Empfänger in der Hand.
    Dabei gibt es nicht nur attraktive Vorzüge für den Geocach-Sucher:
    • es ist ein Rundweg mit wirklich interessanter Streckenführung
    • er dauert maximal 1 Stunde auch für kleine Beine
    • es ist eine einfache Anreise und gutes Parken möglich.
    Im Mai 2017 wurde das städtische Kleinod aufpoliert, denn einige der dreizehn Schilder waren ramponiert und wurden neu beklebt, andere benötigten nur etwas Seife und Bürste.

    Hier zwei Vorher- Nachher Beispiele:
    Vorher
    Vorher
                  ↓                                        ↓
    Nachher
    Nachher


    => Gehen Sie diesen Weg einmal selbst, bevor andere Sie darauf ansprechen und Ihnen die Heimat erklären müssen 😏.
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    Samstag, 10. Dezember 2016

    Zeige was du hast - Schönes richtig ins Licht gesetzt.

    In der dunklen Jahreszeit

    zeigt sich, ob eine Stadt Wert auf Attraktivität legt:  
    die schönen Stellen gehören stimmungsvoll beleuchtet - so wie im eigenen Wohnzimmer.


    Tatsächlich war die in den 1980iger Jahren entstandene Beleuchtung vom Raabe-Denkmal und Raabe-Museum kaputt gegangen - und wie so oft: keiner hat es gesehen!
    Der Heimat- und Kulturverein konnte die Leuchtmittel mit moderner LED Technik erneuern lassen. Diese ist, da ohne Glühfäden, vibrationssicher gegen Rüttelschäden vom LKW-Verkehr, kommt mit geringeren Stromverbrauch aus und soll zudem eine höhere Lebenszeit aufweisen.
    Nun kommen diese die Stadtansicht prägenden Bauten in der Abendzeit wieder zur Geltung.
    Ein bisschen Atmosphäre zum Genießen der Abendstimmung kann Eschershausen somit wieder vorweisen - schauen Sie es sich einmal mit Freude an!
    Vor dem Austausch:

    Regenwasser in der Lampe
    Mit Regenwasser gefüllte Lampe knapp vor dem Kurzschluss.


    Nach dem Austausch:

    Raabe-Denkmal mit Aura.
    Das Raabe-Denkmal erstrahlt mit Aura.


    Mit besonderer Wirkung: die erhellte Museumsfassade 2016 im schönsten weihnachtlichen Putz:
    Museum Raabe-Haus Dezember 2016. ML
     

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    Mittwoch, 5. Oktober 2016

    Eine Komödie für Geister

    Noël Cowards 

    britisch-schwarz-humorige "Komödie für Geister" steht auf dem Spielplan der Raabebühne.

    Aufführungstermine sind am
    Samstag, 8. Oktober 2016 und Sonntag, 9. Oktober 2016,
    jeweils um 19:30 Uhr,
    in der Aula des Wilhelm-Raabe-Schulzentrums Eschershausen.

    Eine kurze Zusammenfassung dessen, was Sie erwarten wird:
    Der Schriftsteller Charles Condomine schreibt ein neues Buch, und da es um Spiritismus gehen soll, veranstaltet er zu Forschungszwecken bei sich zu Hause kurzerhand eine Séance.
    Passenderweise lebt gleich in der Nähe Madame Arcati, die von sich behauptet, mit der Geisterwelt in Verbindung zu stehen. Nachdem sich die Gäste im Anschluss an eine durchaus kurzweilige und ereignisreiche Séance verabschiedet haben, fällt Charles aus allen Wolken, sieht er sich doch unvermittelt mit dem Geist seiner verstorbenen Frau Elvira konfrontiert.
    Da nur Charles den Geist sehen und hören kann (Sie natürlich auch, wertes Publikum...), zweifelt Ruth, die neue Frau an seiner Seite, an seinem Geisteszustand. Charles wendet sich in seiner Verzweiflung an Madame Arcati und bittet diese, Elvira zu exorzieren.
    Doch Elvira lässt sich nicht so einfach wieder ins Jenseits abschieben und besteht auf ihren älteren Rechten. Charles steht nun zwischen seinen beiden Frauen, der lebenden und der verstorbenen...

    Ein turbulenter Abend voll mystischen Zaubers, rasant-unerwarteter Wendungen und trockenem britischem Humor erwartet Sie.

    Für spontan Entschlossene sind noch Karten an der Abendkasse zum Preis von 9,00 € pro Person zu erstehen. Reuther/Wendrich
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    Montag, 1. Dezember 2014

    Es war einmal - die Sohlfahrt.

    Ein Abgesang 

    auf eine lang gelebte Tradition, die viele andere Orte gerne hätten.
     
    2014
      



























    Tot gesagte leben länger, oder?
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    Mittwoch, 12. November 2014

    Die erste Frau Deutschlands – Ricarda Huch

    Ich hasste die Tyrannen und liebte die Rebellen,

    unter diesem Leitspruch referierte Professor Gerd Biegel in seinem letzten Vortrag am 7. November 2014 über eine  nach ihrem Tod fast vergessene Schriftstellerin und Historikerin, die Thomas Mann 1924 bewunderte und als "erste Frau Deutschlands, wahrscheinlich die erste Frau Europas" bezeichnete.
    Geboren am 18. Juli 1864 in Braunschweig, wuchs Octavia  Ricarda Huch wohlbehütet in einer geistig-künstlerisch aufgeschlossenen Tradition einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf. 1887 zog sie nach Zürich, um an der einzigen deutschsprachigen Universität, die zu dieser Zeit Frauen zum Studium zuließ, zu studieren. Innerhalb eines Jahres erwarb sie zunächst die Hochschulreife und konnte schließlich ihr Geschichtsstudium beginnen, das sie am 16. Juli 1891 als erste Frau in der Schweiz mit dem Diplomexamen  für das Höhere Lehramt abschloss, um dann am 18. Juli 1891 noch zu promovieren. In jenen frühen Jahren ging Ricarda Huch systematisch auf die Spurensuche nach den von ihr bevorzugten Rebellen, denen sie sich wesensverwandt sah. Es waren die Befreier aus Zwang, Unterdrückung und Konvention, die Ricarda Huch mit Leidenschaft liebte – ohne zu diesem Zeitpunkt wohl zu ahnen, wie sehr sie selbst einst aus Leidenschaft zur Rebellin gegen gesellschaftliche Normvorstellungen werden sollte mit ihrer leidenschaftlichen  Neigung zum Schwager und Vetter Richard Huch, die letztlich der Braunschweiger Gesellschaft nicht verborgen blieb.
    Engagiert im 1887 gegründeten Studentinnenverein, dessen Präsidentin sie für ein Semester war, kämpfte sie auch literarisch gegen frauenfeindliche Positionen und verfasste mit ihrer Freundin Salome Neunreiter eine „Kampfschrift“ mit dem Titel „Der Rachedolch“, „weil wir alle Schlechtigkeiten und Schwächen der Männer, die wir hier zu beobachten täglich ausgiebige Gelegenheit haben, darin aufzudecken“.
    Zu ihrer Zeit war sie berühmt und viel geachtet, saß neben Thomas Mann und Alfred Döblin als erste Frau in der Berliner Akademie der Künste, ihre Werke standen in den Bücherschränken der bürgerlichen Gesellschaft. Ricarda Huch starb 83jährig in Hessen. Ihr Grab ist auf dem Frankfurter Hauptfriedhof zu finden.

    Schlussbemerkung von Professor Dr. h.c. Biegel:
    „Gelesen werden muss sie, gedruckt werden müssen erneut ihre Werke, und die Universitäten und Schulen müssen sich noch mehr als bisher oder überhaupt der Rezeption ihrer Werke annehmen."
    Als ein Motiv und im Blick auf das heute gewählte Thema soll Ricarda Huch selbst zu Wort kommen, um die Frage „Literatin der Rebellen“ zu beantworten:
    „Ich war ein geborener Protestant mit einer Vorliebe für Revolutionen und Rebellionen - 
    Das Wort Freiheit war das Zauberwort, das mein Herz schrankenlos öffnete“
    – wer, bitte, will vor diesem Hintergrund sein Herz vor Ricarda Huch verschließen...? M. Wendrich
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    Samstag, 1. November 2014

    Raabemuseum Eschershausen im sozialen Netzwerk Facebook

    Werbung für die Raabebühne.

    Was einmal klein und experimentell als Repräsentanz der Raabebühne im Web 2.0 begonnen hatte, wurde in den vergangenen Wochen nach und nach zur zentralen Facebook-Adresse für kulturell Interessierte aus dem Raum Eschershausen und Umgebung ausgebaut.
    „Wir wurden beim Kartoffelbratfest angesprochen, ob wir nicht einmal eine Facebookseite für das Raabemuseum einrichten möchten“, erinnert sich Markus Wendrich, 2. Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins in Eschershausen.
    Zunächst scheiterte die Umsetzung am Zeitmangel. „Während meines Urlaubs ließ mich die Idee nicht mehr los, gerade weil eine zeitgemäße Ansprache potenziell Interessierter zunehmend an Bedeutung gewinnt“, so Markus Wendrich weiter.
    Flugs wurde die bereits im Oktober 2013 gegründete und einem sehr kleinen, erlesenen Kreis bereits vertraute Repräsentanz der Raabebühne in die Seite „Raabemuseum Eschershausen“ umgewandelt und erweitert. Hier soll künftig gezielt auf Aktivitäten im Raabemuseum, aber auch auf andere kulturelle Veranstaltungen in der Raabestadt aufmerksam gemacht werden.

    Derzeitiger Schwerpunkt ist die Werbung für das bevorstehende Theaterwochenende der Raabebühne, die am 1. und 2. November ihr Stück „Muscheldiekuschel“ aufführen wird. Hier gibt es kleine, exklusive Einblicke in die Vorbereitung der Inszenierung und sympathische, kurze Statements über das Leben „hinter den Kulissen“.

    „Ihre „Volljährigkeit“ hat die Seite mit 18 „Likes“ bereits erreicht“, freut sich Museumsleiterin Ingrid Reuther und hofft nun auf zahlreiche weitere Kulturbeflissene, die sich via Facebook informieren und zu Veranstaltungen einladen lassen möchten.

    Nachtrag: 
    Nach nur 30 Einträgen in vier Jahren haben wir die Seite im Januar 2018 abgeschaltet. Unser Thema eignet sich offensichtlich nicht so gut für das umtriebige Facebook.
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    Mittwoch, 15. Oktober 2014

    30 Jahre Raabebühne Eschershausen

    Die Raabebühne jubiliert.

    Im Oktober 2014 feiert die Eschershäuser Raabebühne ihr 30jähriges Gründungsjubiläum.
    Anlass genug, diesen langen Zeitraum bürgerschaftlichen Engagements zur Bereicherung der Kulturlandschaft weit über die Grenzen der Stadt Eschershausen hinaus zu würdigen.

    Alles begann 1984 – die Initiative, eine Theatergruppe zu gründen, ging von Ingrid und Horst Reuther sowie Gisela Höhne aus. An interessierten Mitspielerinnen und Mitspielern mangelte es nicht, mit viel Ehrgeiz und Idealismus ging die Gruppe an die Realisierung ihres ersten Theaterprojekts heran. Die erste Aufführung des Stückes „Die fröhlichen Geister“ im Jahr 1986 war ein Riesenerfolg, mit dem trotz harter Arbeit im Vorfeld niemand so recht rechnen mochte.
    Über viele Jahre konnte die damalige Laienspielgruppe des MTSV Eschershausen mit einem Repertoire von Bauernschwänken, Volksstücken, Krimis, Boulevardkomödien und auch durchaus anspruchsvollen Musicals schöne Erfolge verbuchen. Einige Zeit nach der Herauslösung der Gruppe aus dem Verbund des MTSV folgten die ersten Inszenierungen  aus dem Werk Wilhelm Raabes und die Umbenennung der Gruppe in „Raabebühne Eschershausen“.
    „Die Wackerhahnsche“ bildete mit einer sehr erfolgreichen Adaption als Bühnenstück und ihrer Inszenierung im Sommer 2005 den Auftakt, es folgten die anlässlich des 175. Geburtstags Wilhelm Raabes „Die Gänse von Bützow“ 2006 sowie „Abu Telfan“ im Frühjahr 2008, die den Ruf der Raabebühne als kulturell ernstzunehmende Gruppe festigten. Nicht zu vergessen die alljährlich traditionell und liebevoll inszenierten Märchen zu Weihnachten, mit denen sich die Raabebühne weit über die Grenzen Eschershausen hinweg ein Markenzeichen gesetzt hat.

    Wie auch in allen anderen Vereinen zu beobachten ist, fehlt es auch bei der Raabebühne am Nachwuchs. Für die nächste Neuproduktion sucht die Raabebühne weibliche und männliche Darsteller aus allen Altersgruppen, die Sprechtexte oder stumme Rollen übernehmen. Mangelnde Erfahrungen sollten hier keinen Hinderungsgrund darstellen, zahlreiche Persönlichkeiten, die oft jahrelang der Raabebühne und der Schauspielerei die Treue hielten, sind über den Weg des Ausprobierens zu ihrer „Hobby-Theaterkarriere“ gekommen und haben sie mit viel Engagement und Spielfreude gelebt. Auch hinter den Kulissen bietet die Spielgemeinschaft Entfaltungsmöglichkeiten für idealistische, kreativ gesinnte Personen, welche die eingesetzte Technik betreuen, Requisiten oder Kostüme anfertigen und nicht zuletzt auch Kulissen bauen.
    Ansprechpartner für Interessierte ist der Vorstand der Gruppe, bestehend aus Ingrid Reuther, Kurt Seitz und Markus Wendrich.
    Zunächst heißt es aber am 1. und 2. November, jeweils um 20:00 Uhr in der Aula des Wilhelm-Raabe-Schulzentrums Eschershausen, „Vorhang auf“ für eine Komödie namens „Muscheldiekuschel“, frei nach dem Bühnenstück „Wie du mir, so ich dir“ von Edeltraut Müller, die für fröhliche und abwechslungsreiche Stunden sorgen wird.
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    Rückblick auf den Vortrag vom 10.10.2014: "Wer kann es wenden"

    Vortrag im Raabemuseum.

    Die „Biegel-Vorträge“ des Heimat und Kulturvereins Eschershausen e.V. im Raabemuseum - dieses Markenzeichen hat sich mittlerweile so weit herumgesprochen, dass die interessierten Besucherinnen und Besucher sogar aus der weiteren Umgebung anreisen.

    So musste kürzlich Ingrid Reuther noch jede Menge Stühle herbeischaffen. Im Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel und Dr. Angela Klein ging es diesmal um Raabes Novelle „Wer kann es wenden“.

    Aus der Besprechung des Romans: Am 14. Januar 1859 findet sich im Tagebuch Raabes der Name Rosa Wolke. Es war der Titel eines geplanten Großstadtromans. Am 16. März 1859 wandte sich der Prager Verleger Kober an Raabe und bat ihn um einen Beitrag für sein „Album“. Diese Anfrage beflügelte Raabes Schaffenskunst. An seinen Berliner Verleger Glaser schrieb er: "Kober in Prag hat mir sehr liebenswürdig geschrieben und ich muss gestehen, ein Roman in seinem „Album“, der in 3000 Exemplaren abgesetzt wird, könnte der Verbreitung meines Namens nur förderlich sein."

    Statt nun aber an der Konzeption des großen Romans festzuhalten, entzog sich Raabe der eingegangenen Verpflichtung, er stellte die termingerechte Ablieferung des Romans in Frage. Kober beklagte sich in einem Brief vom 16. September 1859 über Raabes Verhalten.

    Raabe notiert im Tagebuch am 17. September 1859: "Böser Brief von Kober" und am 23. September schrieb er ein: "Beendigung von „Wer kann es wenden“".

    Die Handlung in diesem Roman ist freilich alltäglich genug: ein früh verwaistes junges Menschenkind, das einsam in einer unbarmherzigen Welt dasteht, nur auf den Schutz eines treuen  Gesellen angewiesen, geht wie Tausende ihresgleichen an der Verführung durch einen gewissenlosen adligen Nichtstuer zugrunde.

    Die Gestaltung der Bilder jedoch, die Raabe aus dieser Handlung herausgegriffen hat, erreicht eine Höhe, wie er sie vorher nur selten erstieg. Die schwermütige Symbolik des dunklen, durch die große Stadt dahingleitenden Stromes, die köstliche Darstellung von Heinrich Knispels, die pathetische Selbstdarstellung des unseligen Schauspielers Wolke und zuletzt das stille Hinübergleiten Röschens, das alles zeigt in einer Verflechtung allein schon die Lebenstiefe eines großen Schriftstellers.

    Professor Dr. Biegel und Frau Dr. Klein verstanden es ausgezeichnet, ein Vortragsthema so zu verknüpfen, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern im Gegenteil höchst lebend wird. Raabes Novelle“ Wer kann es wenden“, verdient es gelesen zu werden.
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    Samstag, 25. Januar 2014

    Alle Jahre wieder - die Sohlfahrten.

    Ein Rückblick auf einige Sohlfahrten.

    Wer selbst noch keine Sohlfahrt / Sohlwanderung mitgemacht hat, findet hier Wissenswertes.
    Eine kleine Anzahl von Berichten aus dem Täglichen Anzeiger Holzminden.


    1996

    1996

    1994

    1994


    1989


    1986

    1984
     
    1984

    1984
    1958
    1958 
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