Samstag, 15. Juli 2017

LiLi zu Gast in der Raabestadt Eschershausen 15-JUL-2017

Die fast schon 

 
allsemesterliche Tradition gewordene

Tagesexkursion der Fakultät für 
Linguistik und Literaturwissenschaft 
der Universität Bielefeld 


... und sehen wir uns nicht in dieser Welt, ...

fand am 15. Juli 2017 statt. 

Ziel dieser Exkursion war das Raabe Museum in Eschershausen.
Nach einer geführten Besichtigung mit Einblicken in Raabes Leben anhand der authentischen Gegenstände, wurde anschließend im Vortragsraum Raabes Roman „Alte Nester“ (1880) diskutiert, welcher auch in der Wesergegend spielt.

Bei dem vielstündigen Seminar (mit Selbstverpflegung im sommerlich warmen Museumshof) wurde Bezug genommen auf das im Roman thematisierte Verhältnis von Provinz (Holzminden) und Amerika („Neu-Minden“). Im Mittelpunkt stand u. a. die Frage, inwieweit hier Auswanderung und Rückkehr die heimatliche Provinz dynamisieren oder verklären. Aufgegriffen wurde – auch mit Blick auf andere Romane Raabes – die zeittypische Differenz von Großstadt und Provinz, von Globalisierung und vorindustrieller Heimat

Zum Abschluss erfolgte eine Besichtigung der RAABESTADT Eschershausen.
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Freitag, 5. Mai 2017

Stadtspaziergang mit Schwerpunkt

 Die meisten Eschershäuser 

nehmen den
"Stadtspaziergang mit Wilhelm-Raabe" 
schon gar nicht mehr so richtig wahr.
Zum einen ist es sicher ein Gewöhnungseffekt, zum anderen meint man wohl, von Raabe überfüttert zu sein oder nichts mehr erwarten zu können?
Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Stadtspaziergang in der Regel von Auswärtigen abgelaufen wird - mit dem GPS-Empfänger in der Hand.
Dabei gibt es nicht nur attraktive Vorzüge für den Geocach-Sucher:
  • es ist ein Rundweg mit wirklich interessanter Streckenführung
  • er dauert maximal 1 Stunde auch für kleine Beine
  • es ist eine einfache Anreise und gutes Parken möglich.
Im Mai 2017 wurde das städtische Kleinod aufpoliert, denn einige der dreizehn Schilder waren ramponiert und wurden neu beklebt, andere benötigten nur etwas Seife und Bürste.

Hier zwei Vorher- Nachher Beispiele:
Vorher
Vorher
              ↓                                        ↓
Nachher
Nachher


=> Gehen Sie diesen Weg einmal selbst, bevor andere Sie darauf ansprechen und Ihnen die Heimat erklären müssen 😏.
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Samstag, 10. Dezember 2016

Zeige was du hast - Schönes richtig ins Licht gesetzt.

In der dunklen Jahreszeit

zeigt sich, ob eine Stadt Wert auf Attraktivität legt:  
die schönen Stellen gehören stimmungsvoll beleuchtet - so wie im eigenen Wohnzimmer.


Tatsächlich war die in den 1980iger Jahren entstandene Beleuchtung vom Raabe-Denkmal und Raabe-Museum kaputt gegangen - und wie so oft: keiner hat es gesehen!
Der Heimat- und Kulturverein konnte die Leuchtmittel mit moderner LED Technik erneuern lassen. Diese ist, da ohne Glühfäden, vibrationssicher gegen Rüttelschäden vom LKW-Verkehr, kommt mit geringeren Stromverbrauch aus und soll zudem eine höhere Lebenszeit aufweisen.
Nun kommen diese die Stadtansicht prägenden Bauten in der Abendzeit wieder zur Geltung.
Ein bisschen Atmosphäre zum Genießen der Abendstimmung kann Eschershausen somit wieder vorweisen - schauen Sie es sich einmal mit Freude an!
Vor dem Austausch:

Regenwasser in der Lampe
Mit Regenwasser gefüllte Lampe knapp vor dem Kurzschluss.


Nach dem Austausch:

Raabe-Denkmal mit Aura.
Das Raabe-Denkmal erstrahlt mit Aura.


Mit besonderer Wirkung: die erhellte Museumsfassade 2016 im schönsten weihnachtlichen Putz:
Museum Raabe-Haus Dezember 2016. ML
 

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Mittwoch, 5. Oktober 2016

Eine Komödie für Geister

Noël Cowards 

britisch-schwarz-humorige "Komödie für Geister" steht auf dem Spielplan der Raabebühne.

Aufführungstermine sind am
Samstag, 8. Oktober 2016 und Sonntag, 9. Oktober 2016,
jeweils um 19:30 Uhr,
in der Aula des Wilhelm-Raabe-Schulzentrums Eschershausen.

Eine kurze Zusammenfassung dessen, was Sie erwarten wird:
Der Schriftsteller Charles Condomine schreibt ein neues Buch, und da es um Spiritismus gehen soll, veranstaltet er zu Forschungszwecken bei sich zu Hause kurzerhand eine Séance.
Passenderweise lebt gleich in der Nähe Madame Arcati, die von sich behauptet, mit der Geisterwelt in Verbindung zu stehen. Nachdem sich die Gäste im Anschluss an eine durchaus kurzweilige und ereignisreiche Séance verabschiedet haben, fällt Charles aus allen Wolken, sieht er sich doch unvermittelt mit dem Geist seiner verstorbenen Frau Elvira konfrontiert.
Da nur Charles den Geist sehen und hören kann (Sie natürlich auch, wertes Publikum...), zweifelt Ruth, die neue Frau an seiner Seite, an seinem Geisteszustand. Charles wendet sich in seiner Verzweiflung an Madame Arcati und bittet diese, Elvira zu exorzieren.
Doch Elvira lässt sich nicht so einfach wieder ins Jenseits abschieben und besteht auf ihren älteren Rechten. Charles steht nun zwischen seinen beiden Frauen, der lebenden und der verstorbenen...

Ein turbulenter Abend voll mystischen Zaubers, rasant-unerwarteter Wendungen und trockenem britischem Humor erwartet Sie.

Für spontan Entschlossene sind noch Karten an der Abendkasse zum Preis von 9,00 € pro Person zu erstehen. Reuther/Wendrich
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Montag, 1. Dezember 2014

Es war einmal - die Sohlfahrt.

Ein Abgesang 

auf eine lang gelebte Tradition, die viele andere Orte gerne hätten.
 
2014
  



























Tot gesagte leben länger, oder?
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Mittwoch, 12. November 2014

Die erste Frau Deutschlands – Ricarda Huch

Ich hasste die Tyrannen und liebte die Rebellen,

unter diesem Leitspruch referierte Professor Gerd Biegel in seinem letzten Vortrag am 7. November 2014 über eine  nach ihrem Tod fast vergessene Schriftstellerin und Historikerin, die Thomas Mann 1924 bewunderte und als "erste Frau Deutschlands, wahrscheinlich die erste Frau Europas" bezeichnete.
Geboren am 18. Juli 1864 in Braunschweig, wuchs Octavia  Ricarda Huch wohlbehütet in einer geistig-künstlerisch aufgeschlossenen Tradition einer wohlhabenden Kaufmannsfamilie auf. 1887 zog sie nach Zürich, um an der einzigen deutschsprachigen Universität, die zu dieser Zeit Frauen zum Studium zuließ, zu studieren. Innerhalb eines Jahres erwarb sie zunächst die Hochschulreife und konnte schließlich ihr Geschichtsstudium beginnen, das sie am 16. Juli 1891 als erste Frau in der Schweiz mit dem Diplomexamen  für das Höhere Lehramt abschloss, um dann am 18. Juli 1891 noch zu promovieren. In jenen frühen Jahren ging Ricarda Huch systematisch auf die Spurensuche nach den von ihr bevorzugten Rebellen, denen sie sich wesensverwandt sah. Es waren die Befreier aus Zwang, Unterdrückung und Konvention, die Ricarda Huch mit Leidenschaft liebte – ohne zu diesem Zeitpunkt wohl zu ahnen, wie sehr sie selbst einst aus Leidenschaft zur Rebellin gegen gesellschaftliche Normvorstellungen werden sollte mit ihrer leidenschaftlichen  Neigung zum Schwager und Vetter Richard Huch, die letztlich der Braunschweiger Gesellschaft nicht verborgen blieb.
Engagiert im 1887 gegründeten Studentinnenverein, dessen Präsidentin sie für ein Semester war, kämpfte sie auch literarisch gegen frauenfeindliche Positionen und verfasste mit ihrer Freundin Salome Neunreiter eine „Kampfschrift“ mit dem Titel „Der Rachedolch“, „weil wir alle Schlechtigkeiten und Schwächen der Männer, die wir hier zu beobachten täglich ausgiebige Gelegenheit haben, darin aufzudecken“.
Zu ihrer Zeit war sie berühmt und viel geachtet, saß neben Thomas Mann und Alfred Döblin als erste Frau in der Berliner Akademie der Künste, ihre Werke standen in den Bücherschränken der bürgerlichen Gesellschaft. Ricarda Huch starb 83jährig in Hessen. Ihr Grab ist auf dem Frankfurter Hauptfriedhof zu finden.

Schlussbemerkung von Professor Dr. h.c. Biegel:
„Gelesen werden muss sie, gedruckt werden müssen erneut ihre Werke, und die Universitäten und Schulen müssen sich noch mehr als bisher oder überhaupt der Rezeption ihrer Werke annehmen."
Als ein Motiv und im Blick auf das heute gewählte Thema soll Ricarda Huch selbst zu Wort kommen, um die Frage „Literatin der Rebellen“ zu beantworten:
„Ich war ein geborener Protestant mit einer Vorliebe für Revolutionen und Rebellionen - 
Das Wort Freiheit war das Zauberwort, das mein Herz schrankenlos öffnete“
– wer, bitte, will vor diesem Hintergrund sein Herz vor Ricarda Huch verschließen...? M. Wendrich
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Samstag, 1. November 2014

Raabemuseum Eschershausen im sozialen Netzwerk Facebook

Werbung für die Raabebühne.

Was einmal klein und experimentell als Repräsentanz der Raabebühne im Web 2.0 begonnen hatte, wurde in den vergangenen Wochen nach und nach zur zentralen Facebook-Adresse für kulturell Interessierte aus dem Raum Eschershausen und Umgebung ausgebaut.
„Wir wurden beim Kartoffelbratfest angesprochen, ob wir nicht einmal eine Facebookseite für das Raabemuseum einrichten möchten“, erinnert sich Markus Wendrich, 2. Vorsitzender des Heimat- und Kulturvereins in Eschershausen.
Zunächst scheiterte die Umsetzung am Zeitmangel. „Während meines Urlaubs ließ mich die Idee nicht mehr los, gerade weil eine zeitgemäße Ansprache potenziell Interessierter zunehmend an Bedeutung gewinnt“, so Markus Wendrich weiter.
Flugs wurde die bereits im Oktober 2013 gegründete und einem sehr kleinen, erlesenen Kreis bereits vertraute Repräsentanz der Raabebühne in die Seite „Raabemuseum Eschershausen“ umgewandelt und erweitert. Hier soll künftig gezielt auf Aktivitäten im Raabemuseum, aber auch auf andere kulturelle Veranstaltungen in der Raabestadt aufmerksam gemacht werden.

Derzeitiger Schwerpunkt ist die Werbung für das bevorstehende Theaterwochenende der Raabebühne, die am 1. und 2. November ihr Stück „Muscheldiekuschel“ aufführen wird. Hier gibt es kleine, exklusive Einblicke in die Vorbereitung der Inszenierung und sympathische, kurze Statements über das Leben „hinter den Kulissen“.

„Ihre „Volljährigkeit“ hat die Seite mit 18 „Likes“ bereits erreicht“, freut sich Museumsleiterin Ingrid Reuther und hofft nun auf zahlreiche weitere Kulturbeflissene, die sich via Facebook informieren und zu Veranstaltungen einladen lassen möchten.

Nachtrag: 
Nach nur 30 Einträgen in vier Jahren haben wir die Seite im Januar 2018 abgeschaltet. Unser Thema eignet sich offensichtlich nicht so gut für das umtriebige Facebook.
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Mittwoch, 15. Oktober 2014

30 Jahre Raabebühne Eschershausen

Die Raabebühne jubiliert.

Im Oktober 2014 feiert die Eschershäuser Raabebühne ihr 30jähriges Gründungsjubiläum.
Anlass genug, diesen langen Zeitraum bürgerschaftlichen Engagements zur Bereicherung der Kulturlandschaft weit über die Grenzen der Stadt Eschershausen hinaus zu würdigen.

Alles begann 1984 – die Initiative, eine Theatergruppe zu gründen, ging von Ingrid und Horst Reuther sowie Gisela Höhne aus. An interessierten Mitspielerinnen und Mitspielern mangelte es nicht, mit viel Ehrgeiz und Idealismus ging die Gruppe an die Realisierung ihres ersten Theaterprojekts heran. Die erste Aufführung des Stückes „Die fröhlichen Geister“ im Jahr 1986 war ein Riesenerfolg, mit dem trotz harter Arbeit im Vorfeld niemand so recht rechnen mochte.
Über viele Jahre konnte die damalige Laienspielgruppe des MTSV Eschershausen mit einem Repertoire von Bauernschwänken, Volksstücken, Krimis, Boulevardkomödien und auch durchaus anspruchsvollen Musicals schöne Erfolge verbuchen. Einige Zeit nach der Herauslösung der Gruppe aus dem Verbund des MTSV folgten die ersten Inszenierungen  aus dem Werk Wilhelm Raabes und die Umbenennung der Gruppe in „Raabebühne Eschershausen“.
„Die Wackerhahnsche“ bildete mit einer sehr erfolgreichen Adaption als Bühnenstück und ihrer Inszenierung im Sommer 2005 den Auftakt, es folgten die anlässlich des 175. Geburtstags Wilhelm Raabes „Die Gänse von Bützow“ 2006 sowie „Abu Telfan“ im Frühjahr 2008, die den Ruf der Raabebühne als kulturell ernstzunehmende Gruppe festigten. Nicht zu vergessen die alljährlich traditionell und liebevoll inszenierten Märchen zu Weihnachten, mit denen sich die Raabebühne weit über die Grenzen Eschershausen hinweg ein Markenzeichen gesetzt hat.

Wie auch in allen anderen Vereinen zu beobachten ist, fehlt es auch bei der Raabebühne am Nachwuchs. Für die nächste Neuproduktion sucht die Raabebühne weibliche und männliche Darsteller aus allen Altersgruppen, die Sprechtexte oder stumme Rollen übernehmen. Mangelnde Erfahrungen sollten hier keinen Hinderungsgrund darstellen, zahlreiche Persönlichkeiten, die oft jahrelang der Raabebühne und der Schauspielerei die Treue hielten, sind über den Weg des Ausprobierens zu ihrer „Hobby-Theaterkarriere“ gekommen und haben sie mit viel Engagement und Spielfreude gelebt. Auch hinter den Kulissen bietet die Spielgemeinschaft Entfaltungsmöglichkeiten für idealistische, kreativ gesinnte Personen, welche die eingesetzte Technik betreuen, Requisiten oder Kostüme anfertigen und nicht zuletzt auch Kulissen bauen.
Ansprechpartner für Interessierte ist der Vorstand der Gruppe, bestehend aus Ingrid Reuther, Kurt Seitz und Markus Wendrich.
Zunächst heißt es aber am 1. und 2. November, jeweils um 20:00 Uhr in der Aula des Wilhelm-Raabe-Schulzentrums Eschershausen, „Vorhang auf“ für eine Komödie namens „Muscheldiekuschel“, frei nach dem Bühnenstück „Wie du mir, so ich dir“ von Edeltraut Müller, die für fröhliche und abwechslungsreiche Stunden sorgen wird.
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Rückblick auf den Vortrag vom 10.10.2014: "Wer kann es wenden"

Vortrag im Raabemuseum.

Die „Biegel-Vorträge“ des Heimat und Kulturvereins Eschershausen e.V. im Raabemuseum - dieses Markenzeichen hat sich mittlerweile so weit herumgesprochen, dass die interessierten Besucherinnen und Besucher sogar aus der weiteren Umgebung anreisen.

So musste kürzlich Ingrid Reuther noch jede Menge Stühle herbeischaffen. Im Vortrag von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel und Dr. Angela Klein ging es diesmal um Raabes Novelle „Wer kann es wenden“.

Aus der Besprechung des Romans: Am 14. Januar 1859 findet sich im Tagebuch Raabes der Name Rosa Wolke. Es war der Titel eines geplanten Großstadtromans. Am 16. März 1859 wandte sich der Prager Verleger Kober an Raabe und bat ihn um einen Beitrag für sein „Album“. Diese Anfrage beflügelte Raabes Schaffenskunst. An seinen Berliner Verleger Glaser schrieb er: "Kober in Prag hat mir sehr liebenswürdig geschrieben und ich muss gestehen, ein Roman in seinem „Album“, der in 3000 Exemplaren abgesetzt wird, könnte der Verbreitung meines Namens nur förderlich sein."

Statt nun aber an der Konzeption des großen Romans festzuhalten, entzog sich Raabe der eingegangenen Verpflichtung, er stellte die termingerechte Ablieferung des Romans in Frage. Kober beklagte sich in einem Brief vom 16. September 1859 über Raabes Verhalten.

Raabe notiert im Tagebuch am 17. September 1859: "Böser Brief von Kober" und am 23. September schrieb er ein: "Beendigung von „Wer kann es wenden“".

Die Handlung in diesem Roman ist freilich alltäglich genug: ein früh verwaistes junges Menschenkind, das einsam in einer unbarmherzigen Welt dasteht, nur auf den Schutz eines treuen  Gesellen angewiesen, geht wie Tausende ihresgleichen an der Verführung durch einen gewissenlosen adligen Nichtstuer zugrunde.

Die Gestaltung der Bilder jedoch, die Raabe aus dieser Handlung herausgegriffen hat, erreicht eine Höhe, wie er sie vorher nur selten erstieg. Die schwermütige Symbolik des dunklen, durch die große Stadt dahingleitenden Stromes, die köstliche Darstellung von Heinrich Knispels, die pathetische Selbstdarstellung des unseligen Schauspielers Wolke und zuletzt das stille Hinübergleiten Röschens, das alles zeigt in einer Verflechtung allein schon die Lebenstiefe eines großen Schriftstellers.

Professor Dr. Biegel und Frau Dr. Klein verstanden es ausgezeichnet, ein Vortragsthema so zu verknüpfen, dass es zu keinem Zeitpunkt langweilig, sondern im Gegenteil höchst lebend wird. Raabes Novelle“ Wer kann es wenden“, verdient es gelesen zu werden.
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Samstag, 25. Januar 2014

Alle Jahre wieder - die Sohlfahrten.

Ein Rückblick auf einige Sohlfahrten.

Wer selbst noch keine Sohlfahrt / Sohlwanderung mitgemacht hat, findet hier Wissenswertes.
Eine kleine Anzahl von Berichten aus dem Täglichen Anzeiger Holzminden.


1996

1996

1994

1994


1989


1986

1984
 
1984

1984
1958
1958 
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Montag, 4. November 2013

Dümmer als die Polizei erlaubt: "Zwei wie Bonnie und Clyde"

Raabebühne mit Krimi.

Wer kennt sie nicht, Bonnie Parker und Clyde Barrow, das berüchtigte Gangsterpärchen, das mit einer Reihe spektakulärer Banküberfälle ganz Amerika in Atem hielt?

Manni und Chantal sind überzeugt: “Was die konnten, können wir auch!“ und ziehen los, um das ganz große Ding zu drehen. Doch jeder Plan hat seine Tücken und die stecken bekanntlich im Detail. Aber Manni und Chantal wären nicht "Zwei wie Bonnie und Clyde", wenn sie sich davon entmutigen lassen würden.

Kurt Seitz und Ingrid Reuther brillierten am 19. und 20. Oktober 2013 in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule Eschershausen als dilettantisches Verbrecherpaar, das dümmer war als die Polizei erlaubt und von einem Missgeschick ins nächste stolperte. Sie provozierten mit krimineller und komödiantischer Energie auf der Bühne manche Lachsalve des Publikums, das - völlig zu Recht - einforderte: "Bitte künftig mehr davon!" Dem Wunsche kann entsprochen werden...


Kurt Seitz und Ingrid Reuther sind "Zwei wie Bonnie und Clyde".
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Donnerstag, 17. Oktober 2013

Donnerstag, 13. Dezember 2012

Weihnachtsvortrag und -lesung beendet Veranstaltungsjahr 2012

Weihnachten im Raabemuseum 2012

Der Heimat- und Kulturverein Eschershausen e.V. hatte am 07.12.2012 zu einem Vortrag  von Prof. Dr. h.c. Gerd Biegel in das Eschershäuser Raabemuseum eingeladen.

Zur Abrundung und Ergänzung des weihnachtlich gehaltenen Vortragsthemas "Weihnachten im Werk Wilhelm Raabes" hatte sich das Lese-Quartett der Raabebühne Raabes „Weihnachtsgeister" ausgesucht. Unter den vielen christlichen Festen, großen und kleinen, die in Raabes Werk vorkommen, spielt Weihnachten die größte Rolle. Die „Weihnachtsgeister“, die 1857 entstanden sind, geben sogar den Stoff der Handlung ab. Es ist eine merkwürdig schillernde Beschreibung des Weihnachtsabends zweier Junggesellen bei dampfender Punschbowle und in Anwesenheit einer alten Kinderpuppe. Diese entpuppt sich als zaubermächtige Elfe und indem sie mit beiden über die nächtliche Stadt hin schwebt, zeigt sie ihnen das Fest.

Sozialkritische Töne klingen an und am Schluss vereinen sich alle Konfessionen in dem Bekenntnis zu dem Kind, welches in jener Nacht geboren wurde.

Nicht von ungefähr - es ist das Fest der Kinder mit Spielzeug und Zuckerwerk, der bunten Bilder und der goldenen Früchte, des Tannenbaums im Kerzenschimmer. Tief verschneit liegt die Welt, und über ihr erklingen die Glocken.

Mit diesem Vortrag und durch das Gitarrenspiel von Kurt Seitz wurden die zahlreichen Besucherinnen und Besucher auf  Prof. Gerd Biegels Vortrag „Weihnachten bei Raabe“ besinnlich eingestimmt.

v.l.:  Markus Wendrich und Kurt Seitz als wunderliche Junggesellen Weitenweber und Hinkelmann in der Weihnachtswunderwelt

v.l.: Frohwalt Hempel, Markus Wendrich, Herta Wolf, Prof. Dr. h.c. Gerhard Biegel, Ingrid Reuther und Kurt Seitz

Zuhörerinnen und Zuhörer der Vortragsveranstaltung
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Montag, 12. November 2012

Bitterböse Komödie: Der Gott des Gemetzels

Dass der Mensch böse sei,

ist vom Erkenntniswert her betrachtet, nichts fundamtental Neues. Nun ist es allerdings so, dass die Wohlerzogenheit, die Zivilisation, die ursprüngliche Wildheit des Menschen gleich einer dünnen Tünche bedeckt. In welche Richtung sich Menschen entwickeln können, wenn dieser dünne Film Risse bekommt, das durften die Besucherinnen und Besucher der Raabebühne Eschershausen am 10. und 11. November 2012 jeweils um 20:00 Uhr in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule hautnah mitbekommen.

"Der Gott des Gemetzels" klingt zunächst nach dem Titel eines billigen Splattermovies, doch mitnichten: Den Zuschauer erwartete eine bitterböse Komödie der französischen Schauspielerin und Schriftstellerin Yasmina Reza, bei der einem so manches Mal das Lachen ob eines unerwarteten Wiedererkennungswertes im Halse stecken bleiben mochte.
Zur Handlung: Zwei Jungen haben sich draußen im Park geprügelt, unter Zuhilfenahme eines Stocks und zwar dermaßen heftig, dass zwei Schneidezähne eines Kontrahenten dabei auf der Strecke blieben.
Wie es sich für gebildete, kultivierte, wohlanständige Menschen geziemt, musste der Vorfall glaubhaft für die Versicherung dokumentiert werden. Eines Nachmittags besuchte demzufolge das Ehepaar Reille, Elternpaar des "Schlägers" die Familie Houillé, Eltern des "Opfers". Zunächst blieben die Elternpaare streng im Rahmen dessen, was gemeinhin von gebildeten, kultivierten Menschen verlangt wird - Zurückhaltung, sorgfältige Höflichkeitsfloskeln dominierten das Bild.
Nach und nach schlich sich bei Wirtschaftsanwalt Alain, Vater des "Täters" (zynischer Schwadroneur: Markus Wendrich), ein gewisser Unmut über die "überproblematisierende" Herangehensweise von Véronique, Mutter des "Opfers" (verkörpert durch Ingrid Reuther, die als überbesorgte Mutter zahlreiche Facetten ihres schauspielerischen Könnens präsentieren konnte), ein.
Dadurch bedingt dauerte es nicht lange, dass auch Michel (in komödiantisch bewährter Weise gespielt von Kurt Seitz), nach eigenem Bekunden "Choleriker reinstens Wassers", allmählich zu lautstarker, destruktiver Hochform auflief, was nun auch die zunächst sehr reservierte "Tätermutter" Annette (beeindruckend in der subtil ansteigenden Intensität gespielt von Andrea Ide) immer mehr in Rage brachte, was letztlich in ein "Finale Furioso" samt ersäuftem Handy und demolierten Tulpensträußen mündete.
Unterstützt wurden die Akteure durch Souffleuse und Conférencieuse Annegret Gömann, Souffleur Jakob Weibert, Techniker Ralf Witzorrek, der auch einen DVD-Mitschnitt des Stückes anfertigte sowie das bewährte Bar-Team, bestehend aus Herta Wolf, Margret Hartmann und Siegfried Leßmann. Besonderer Dank gebührt auch Monika Geweke vom Kosmetiksalon cosmedicalcare Heidi Sprafke, Lüerdissen, als Maskenbildnerin und Ingrid Edelmann, die als Kassiererin fungierte.

Knapp zwei Stunden lang unterhielten die Schauspielerinnen und Schauspieler der Raabebühne das sichtlich amüsierte Eschershäuser Publikum, das nach den Vorstellungen auch voll des Lobes für die schauspielerischen Leistungen war.
Für die Cineasten unter Ihnen: Das Theaterstück wurde bereits außerordentlich erfolgreich verfilmt, und zwar von Roman Polanski. Eine Filmkritik des Nachrichtenmagazins "Der Spiegel" finden Sie an dieser Stelle: Klick mich

In gewisser Weise passend dazu äußerte Wilhelm Raabe einst:
"Wir tragen eben den Frieden wie ein Gewand, 
an dem wir vorn flicken, 
während es hinten reißt. 
Der Stoff hält sich eben nicht." 

Raabe dürfte es um eine globalere Sicht der Dinge gegangen sein, gleichwohl gilt: Wie im Großen, so auch im Kleinen. 
M. Wendrich
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Donnerstag, 30. August 2012

Krimiabend im Garten des Raabemuseums

Theater im Raabemuseum.

Ein milder, sonniger Sommerabend, handverlesene zeitgenössische Kriminalliteratur und ein gut gelauntes, aufmerksames und aufgeschlossenes Publikum - das waren die Ingredienzen, aus denen Ingrid Reuther und ihre Raabebühne am 29.08.2012 eine gelungene Veranstaltung kreierten.

Zum Auftakt gab es ein - nicht ganz zur Jahreszeit passendes - schwarzhumoriges Adventsgedicht des im vergangenen Jahr leider verblichenen Altmeisters Loriot, das den erzählerischen Spannungsbogen vom Waldidyll zum Mord am Förster anlässlich des Nikolausabends knüpft.

Britta Uhde übernahm im Anschluss mit der Kurzgeschichte "Das Brotmesser" von Martina Eick den ersten Part der kriminalistischen Erzählungen - absolut glaubwürdig trug sie die aus der Perspektive einer Ich-Erzählerin geschilderten unerfreulichen Ereignisse, angefangen bei einer versuchten Vergewaltigung, einem daraus resultierenden Todesfall und endend mit einem gewissen "Befreiungsschlag" für die mehr oder minder trauernden Hinterbliebenen, vor.

Das folgende Foto zeigt, wie sich das Publikum sich durchaus bereitwillig in den Bann der Geschichte ziehen ließ.


Britta Uhde und Publikum, Kurzgeschichte "Das Brotmesser"
 Nach einer gelungenen musikalischen Einlage von Kurt Seitz wurde der Krimiabend mit der Kurzinterpretation des Einakters "Die Rache" von Curt Goetz fortgesetzt. Hier wussten die Ensemblemitglieder der Raabebühne ihre schauspielerischen Qualitäten auszuleben, wie das kommende Foto beweist.

Markus Wendrich und Kurt Seitz (v.l.) bei der szenischen Lesung der "Rache" von Curt Goetz
Abgeschlossen wurde der erzählerische Reigen mit der zeitgenössischen Kurzgeschichte "Der Tote am Tor" von Axel Baumgart, der seinen Kommissar Haberkorn im Frankfurter Bankenmilieu ermitteln ließ. Die dynamische Vortragsweise von Markus Wendrich ließ auch hier keine Langeweile aufkommen.

Weitere musikalische Einlagen sowie einige kulinarische Appetithäppchen samt der gereichten Getränke sorgten für eine entspannte Atmosphäre, die von allen Anwesenden als sehr angenehm aufgenommen und gewürdigt wurde.

Abschlussfoto mit "Leiche", v.l.n.r.: Britta Uhde, Ingrid Reuther, Markus Wendrich und Kurt Seitz
Das Ensemble der Raabebühne freute sich darüber, allen anwesenden Gästen einen schönen Abend bereitet zu haben. Nach diversen personellen Veränderungen hoffen die Darsteller, ihren Besuchern auch zukünftig zahlreiche gelungene Veranstaltungen bieten zu können.
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Mittwoch, 25. Juli 2012

Willkommen!

Manchmal ist es besser, Dinge zu vereinfachen.

Das dachte sich auch der Vorstand des Eschershäuser Heimat- und Kulturvereins (HKV). Warum mit viel Aufwand drei verschiedene Internetpräsenzen vorhalten, die nur mit viel Zeit, Kosten und Mühen „am Laufen“ gehalten werden können?
Diese Seite übernimmt ab sofort die Nachfolge der bisherigen offiziellen Info-Website des Heimat- und Kulturvereins Eschershausen e.V. zu Wilhelm Raabe, (wilhelm-raabe.net vom 16. Mai 2004).
Auf unseren Seiten können Sie den bekanntesten Sohn der Stadt Eschershausen näher kennen lernen und werden auf dem aktuellsten Stand der Aktivitäten rund um Wilhelm Raabe gehalten, die ursprünglich anlässlich seines 175. Geburtstages am 8. September 2006 initiiert wurden. Zwar ist das Raabe-Jubiläum inzwischen längst Vergangenheit, die Veranstaltungen zu diesem bedeutenden Literaten werden jedoch weiterhin fortgesetzt.

Schauen Sie doch einfach einmal wieder bei uns vorbei, wir freuen uns über Ihren Besuch!
Herzlichst, Ihr Markus Wendrich 25.07.2012
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Montag, 29. November 2010

Rotkäppchen als Instant-Märchen

Raabebühne mit Rotkäppchen.

Zum 1. Adventswochenende 2010 führte die Eschershäuser Raabebühne das beliebte Märchen „Rotkäppchen“ der Gebrüder Grimm auf.

Premiere war am Freitag, 26. November 2010, um 15:00 Uhr für die Kindergärten, weitere Aufführungen folgten am Samstag, 27. November um 16:00 Uhr sowie am Sonntag, 28. November um 15:00 Uhr. Die Aufführungen fanden wie gewohnt in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule statt.

Im Rahmen des Eschershäuser Kartoffelbratfestes war es dem Ensemble der Raabebühne gelungen, die Hauptdarstellerin des Stückes, Nadine Machaj, anzuwerben, die ein erfolgreiches Debüt als "Rotkäppchen" gab.

Nadine Machaj als Rotkäppchen

"In diesem Fall hat sich die verwendete Textvorlage ausnahmsweise als wenig brauchbar erwiesen", merkte Markus Wendrich nach der Aufführung kritisch an.
"Es war aufgrund der Kürze der Zeit, die für die Proben aufgewendet werden konnte, nicht vorhersehbar, dass die Aufführungen mit einer durchschnittlichen Dauer von 30 Minuten deutlich kürzer gerieten als ursprünglich vorgesehen. Entschuldigung, liebe Besucherinnen und Besucher, das können wir besser und werden wir künftig auch wieder besser machen, Ehrenwort!".
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Mittwoch, 27. Oktober 2010

Komödie: "Die graue Maus"

Raabebühne zeitlos.

Die Komödie, die sich die Raabebühne Eschershausen als Projekt für die Herbstspielzeit 2010 ausgesucht hat, war eine zeitlose Charakterstudie; eine Farce, in der menschliches Verhalten überspitzt gezeigt wurde.

Mit viel Einfühlungsvermögen beschrieben die Autoren Philip King und Falkland Cary die Arbeitsatmosphäre im Kontor der "Feldmann Futter & Körner KG".
Hauptpersonen waren der Büroleiter Herr Müller-Boysen, die ältliche Sekretärin Fräulein Gertrud Wendler und der Büroangestellte Herr Blume.
Der gewohnte Bürotrott erfuhr eine dramatische Veränderung durch die Nachricht, dass die Nichte Fräulein Wendlers, Fräulein Doris Petersen, von einem Mann verfolgt und beinahe belästigt wurde. Sie besuchte ihre Tante im Büro und glaubte anhand von Herrn Blumes Stimme und Habitus den Mann wiederzuerkennen, der sie am Vorabend verfolgt hatte.

Das Stück zeigte auf höchst amüsante Weise, wie sich die gesamte Belegschaft des Kontors und vor allem, wie sich Herr Blume, die „graue Maus“, die unter normalen Umständen von ihrer Umgebung kaum wahrgenommen wurde, angesichts des schlimmen Verdachts verhielt.

Turbulente Verwicklungen, rasante Wendungen und urkomische Situationen waren Charakteristika dieser absolut sehenswerten Inszenierung, deren Aufführungen am Samstag, 23. Oktober und am Sonntag, 24. Oktober 2010 jeweils um 20 Uhr in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule in Eschershausen recht gut besucht waren und auch Anklang beim Publikum fanden.
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Montag, 30. November 2009

Räuber Hotzenplotz in Eschershausen

Raabebühne kinderleicht.

Es ist schon zur Tradition geworden, dass die Raabebühne zum 1. Adventswochenende ein Stück für ihre kleinen Gäste einstudiert – so war es auch 2009. Die Schauspielerinnen und Schauspieler hatten seit Ende der Sommerferien für das bekannte Familienstück „Der Räuber Hotzenplotz“ von Otfried Preußler geprobt. Die Aufführungen fanden vom 27. bis 29. November 2009 jeweils nachmittags in der Aula der Wilhelm-Raabe-Schule in Eschershausen statt.

In diesem Kindertheater hatten Kasperl und Seppel aufregende Abenteuer zu bestehen.
Beide lagen nämlich mit dem bösen Räuber Hotzenplotz und dessen Freund, dem großen Zauberer Petrosilius Zwackelmann, in Fehde. Nur durch ein geheimnisvolles Kraut und die tatkräftige Hilfe der Fee Amaryllis gelang es Kasperle und Seppel schließlich, die beiden Schurken zur Strecke zu bringen.

Jeweils nach den Vorstellungen bekamen alle Kinder einen Räuberpass, natürlich vom Räuber Hotzenplotz persönlich unterschrieben. Bei Kuchen, Limo oder Saft konnten die Kinder gemeinsam mit der Großmutter, Kasperle und Seppel den Nachmittag ausklingen lassen. Wachtmeister Dimpfelmoser sorgte dafür, dass der Räuber es nicht zu bunt trieb. Wer schon passend verkleidet zur Theateraufführung erschien, wurde dafür mit einer kleinen Überraschung belohnt.

Das Hotzenplotz-Ensemble, v.l.n.r.: Reinhold Menke als Hotzenplotz, Kurt Seitz als Zauberer Petrosilius Zwackelmann, Bärbel Weiss als Seppel, Britta Uhde als Unke, Karina Jonas als Fee Amaryllis, Markus Wendrich als Seppel, Ingrid Menke als Großmutter und Frohwalt Hempel als Wachtmeister Dimpfelmoser. 
Reinhold Menke in der Titelrolle.
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Donnerstag, 25. Juni 2009

Theater-AG 2009 in Kooperation mit der HRS Eschershausen

HRS & Raabebühne

Vom 25. Februar 2009 bis zum Beginn der Sommerferien am 24. Juni 2009 bot die
Haupt- und Realschule Eschershausen in Zusammenarbeit mit der Raabebühne eine Theater-AG als Nachmittagsangebot der Ganztagsschule an.

5 Schülerinnen und 2 Schüler waren in dieser Zeit damit beschäftigt, das Märchen „Die Bremer Stadtmusikanten” der Gebrüder Grimm einzustudieren, das zum Ende des Schuljahres aufgeführt wurde. Betreut wurde die Theater-AG schulseitig von Frau Sandra Grams, Sozialpädagogin, und seitens der Raabebühne von Ingrid Reuther und Markus Wendrich.
Die schauspielerische Spielfreude junger Menschen zu fördern, ist ein besonderes Anliegen der Raabebühne Eschershausen, die auch künftig für ähnliche Projekte bereit stehen wird.

Unsere talentierten 7 auf der Bühne
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Dienstag, 7. April 2009

Komödie: "Emil für dich"

Raabebühne begeistert.

Am Samstag, 4. April 2009 und am Sonntag, 5. April 2009 jeweils um 19:00 Uhr wurde in der Aula der Eschershäuser Raabe Schule die Komödie „Emil für dich“ aufgeführt.
Das Ensemble um Ingrid Reuther bestand dieses Mal aus Bärbel Weiss, Britta Uhde, Markus Wendrich, Reinhold Menke und Kurt Seitz. Beide Aufführungen waren gut besucht, am Samstag, 4. April 2009 konnte die Aula sogar als ausverkauft bezeichnet werden.

Turbulente Verwicklungen über das immer wieder verzwickte Thema „Blind Dates” standen im Mittelpunkt der Komödie von Ute Tretter-Schlicker, das sich die Raabebühne in diesem Jahr ausgesucht hatte. Nachbar Emil glaubte, endlich ein großes Problem in den Griff bekommen zu haben: Das 50-jährige Muttersöhnchen beginnt nämlich immer, seltsame Geräusche zu machen, wenn er einer Frau begegnet. Dabei musste er gerade jetzt Nerven beweisen, denn er sollte seiner Traumfrau begegnen. Dass er diese mit der Mutter seines Freundes Thomas verwechselt hat, fand diese gar nicht lustig und auch Thomas´ Schwiegervater Robert hatte alle Mühe, sich der Avancen von Emils Traumfrau Ruth zu erwehren, was dem Publikum aber einen erfüllten Abend diebischer Schadenfreude bereitete. Zahlreiche Lachsalven und nicht zu sparsam eingesetzter Szenenapplaus waren beredter Beweis dafür.

Video unserer Proben: Aufnahme Im Videoportal Youtube finden Sie weitere Erläuterungen zu diesem Video. Wir wünschen gute Unterhaltung.
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